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Minus bei Tankstellen

Bayerischer Einzelhandel wächst ordentlich

Um mehr als zwei Prozent hat der Einzelhandel in Bayern seine Umsätze gesteigert. Es werden dringend Mitarbeiter gesucht.

2,2 Prozent mehr Umsatz und 1,1 Prozent mehr Mitarbeiter - im vergangenen Jahr ging es den Einzelhändlern im Freistaat gut. Nur die Tankstellen machten weniger Geschäft, alle anderen Segmente legten zu. Das teilte das Landesamt für Statistik am Donnerstag in Fürth mit. Das größte Plus verzeichneten die Verkaufsstände und Märkte. Es sei eine erfreulichen Jahresbilanz, erklärte der Handelsverband Bayern. Einziger Wermutstropfen sei das schwache Weihnachtsgeschäft.

Unter Druck seien Einzelhändler in mittleren und kleinen Städten. Der Grund: Dort fließt viel Kaufkraft in die Oberzentren einerseits und den Internethandel andererseits ab, sagte Verbandssprecher Bernd Ohlmann in München. Der Onlinehandel lege weiterhin zu. Monatlich zweistellige Zuwachsraten gehörten allerdings der Vergangenheit an.

Laut Ohlmann zeigten die zusätzlichen Arbeitsplätze, dass es dem Handel gut gehe. Allerdings sei es schwer, geeignetes Personal zu finden: „Wir suchen händeringend Leute.“

Am kommenden Montag beginnt der Winterschlussverkauf. Die vom Münchner Ifo-Institut im Januar befragten Einzelhändler beurteilten ihre aktuelle Lage „auf hohem Niveau etwas weniger gut“.

dpa/lby

Rubriklistenbild: © dpa

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