Bankräuber sprengt sich in die Luft

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In diesem Bus hat sich der Bankräuber mit einer Gasexplosion in die Luft gesprengt.

Unterknöringen/Augsburg - Ein mutmaßlicher Räuber hat sich nach einem Banküberfall im schwäbischen Unterknöringen (Landkreis Günzburg) am Montag bei Augsburg in die Luft gesprengt.

Wie die Polizei in Augsburg mitteilte, wurde der Mann bei der Explosion lebensgefährlich verletzt, vier Polizisten erlitten leichte Verletzungen. Als die Beamten den Tatverdächtigen stellen wollten, öffnete er das Ventil einer Gasflasche und entzündete das Gasgemisch. Der Mann hatte am frühen Montagnachmittag im Vorraum der Bank in Unterknöringen auf das Ende der Mittagspause gewartet. Als ein Mitarbeiter die Filiale betrat, bedrohte er ihn mit einer Schusswaffe und forderte Geld.

Als die Beamten den Tatverdächtigen stellen wollten, hatte er das Ventil einer Gasflasche geöffnet und das Gasgemisch entzündet.

Nachdem der mutmaßliche Täter einen fünfstelligen Betrag erbeutet hatte, fesselte er den Angestellten und flüchtete auf einemMotorroller. Der Mitarbeiter konnte sich wenig später befreien und die Polizei alarmieren. Bei der Fahndung nach dem Täter fiel der Polizei bei Thannhausen, rund 20 Kilometer vom Tatort entfernt, ein grüner Kleinbus mit stillgelegtem Kennzeichen auf. Der Fahrer des Wagens reagierte nicht auf die Aufforderung der Beamten, anzuhalten. Eine halbe Stunde später gelang es nach etwa 20 weiteren Kilometern, das Auto auf der Bundesstraße 300 kurz vor Gessertshausen zu stoppen.

Dort sprengte sich der mutmaßliche Bankräuber in die Luft. Die Straße wurde wegen der Arbeiten der Spurensicherung vorübergehend gesperrt. Wie sich herausstellte, hatte der Mann den Motorroller in seinem Kleinbus versteckt.

dpa

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