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Urteil gesprochen

Brutaler Mord in Asylunterkunft: Syrer erneut verurteilt

Prozess gegen zwei Syrer wegen gemeinschaftlichen Mordes
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Ein wegen gemeinschaftlichen Mordes angeklagter Syrer sitzt mit Fußfesseln im Gerichtssaal des Landgerichts Bamberg. Ihm und einem weiteren Syrer wird vorgeworfen, einen Syrer in einer Asylunterkunft gemeinschaftlich ermordet zu haben.

Gefesselt, geknebelt und dann erstochen. Im Prozess um den gewaltsamen Tod in einer Asylunterkunft wurden vor Gericht nun auch in zweiter Instanz das Urteil gesprochen.

Update Mittwoch, 10. April:

Nach dem Mord in einer Asylunterkunft ist der 24-jährige Angeklagte erneut zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Das Landgericht Bamberg sprach den 24-Jährigen am Mittwoch im Revisionsverfahren des Mordes und Raubes mit Todesfolge schuldig. Außerdem stellte das Gericht wieder die besondere Schwere der Schuld fest. Wird das Urteil rechtskräftig, so ist eine Entlassung auf Bewährung nach 15 Jahren damit rechtlich zwar möglich, aber in der Praxis so gut wie ausgeschlossen. Der Mann hatte das erste Urteil angefochten und auf eine mildere Strafe gehofft.

Der Syrer hatte im Januar 2017 in einem Asylheim in Zapfendorf bei Bamberg mit einem Landsmann einen anderen Syrer erstochen und ausgeraubt. Das Landgericht verurteilte den 24-Jährigen dafür schon im Jahr 2018. Der Bundesgerichtshof verwies den Fall aber zurück an das Landgericht. Im ersten Urteil sei nicht berücksichtigt worden, dass der Mann der Polizei seinen Komplizen offenbart hatte, wie ein Sprechers des Landgerichts vorab erklärt hatte.

Der heute 21-jährige Mittäter war im vergangenen Jahr zu zwölf Jahren Jugendstrafe verurteilt worden. Auch er legte Revision ein. Diese wies der Bundesgerichtshof allerdings zurück.

Update Donnerstag, 22. Februar:

Zwei syrische Flüchtlinge sind vom Landgericht Bamberg wegen Mordes zu langjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Die Strafkammer sah es am Donnerstag als erwiesen an, dass die 22 und 19 Jahre alten Männer einen Landsmann in einer Asylbewerberunterkunft brutal ermordet und ausgeraubt haben. Gegen den Alteren sprach das Gericht eine lebenslange Gefängnisstrafe aus, zudem ist die besondere Schwere der Schuld festgestellt worden. Der Jüngere wurde zu zwölf Jahren Haft nach Jugendstrafrecht verurteilt.

Mord in Asylunterkunft

Bamberg - Im Prozess um den gewaltsamen Tod eines 26-Jährigen in einer Asylunterkunft im oberfränkischen Zapfendorf (Landkreis Bamberg) hat die Staatsanwaltschaft lebenslange Haft für die beiden Angeklagten gefordert. Sie sieht die zwei 22 und 19 Jahre alten Männer des Mordes und Raubes überführt. Für den älteren forderte die Staatsanwaltschaft am Dienstag auch die Feststellung der besonderen Schwere der Schuld. Dessen Verteidiger sprach sich für eine Verurteilung nur wegen Beihilfe zum Mord und eine neunjährige Haftstrafe aus. Auch der Anwalt des jüngeren Angeklagten plädierte für eine Verurteilung nur wegen Beihilfe zum Mord. Das Urteil soll an diesem Donnerstag gesprochen werden.

Die beiden angeklagten Asylbewerber aus Syrien sollen unter Alkohol- und Drogeneinfluss ihren Landsmann in der Flüchtlingsunterkunft gefesselt, geknebelt und erstochen haben. Dann nahmen sie laut Anklage 1260 Euro Bargeld, ein Handy und Zugtickets mit aus dem Zimmer des Opfers.

Wird die Schwere der Schuld festgestellt, dann ist eine vorzeitige Haftentlassung nach 15 Jahren rechtlich möglich, in der Praxis aber so gut wie ausgeschlossen.

dpa/lby

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