Neuvergabe des Streckennetzes

SOB droht Streckenverlust an Billigkonkurrenz

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Mühldorf/Altötting - Fährt der Meridian bald auch zwischen München und Passau durch das Innsalzach-Gebiet? Mehrere private Anbieter haben zumindest Interesse am Bahnnetz.

Die Südostbayernbahn (SOB) malt ein Schreckensbild: Sollte ein privater Anbieter die "Wettfahrt" um die Streckenvergabe von 2016 bis 2024 gewinnen, drohe den Kunden ein Verlust an Komfort. Statt der eingesetzten Doppelstockwagen, die von einer Lokomotive gezogen werden, würden dann billigere Triebwagen fahren, die aber weniger Platz bieten. Engere Sitze seien die Folge, so Christooph Kraller, Chef der SOB gegenüber dem Mühldorfer Anzeiger.

Interessenten am Netz gebe es viele: Neben Veolia, die unter anderem die Bayerische Oberlandbahn und das umstrittene neue Meridian-Netz in Rosenheim betreibt, auch die Österreichische Staatsbahn (ÖBB). Außerdem signalisierten Netinera und Agilis Interesse, berichtet die Heimatzeitung.

Über die Vergabe entscheidet dabei einzig der Preis: Das günstigste Angebot erhält den Zuschlag. Wie es dann mit den rund 600 Mitarbeitern der SOB weiter geht, ist fraglich. Möglicherweise würden sie zu niedrigen Gehältern von der Konkurrenz weiterbeschäftigt, mutmaßte Kraller.

Lesen Sie den ausführlichen Artikel in Ihrer OVB-Heimatzeitung oder hier auf ovb-online.de

Quelle: innsalzach24.de

Rubriklistenbild: © pa/red

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