Bahn-Streik beendet: Ausfälle nur vereinzelt

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Landkreis - Die bundesweiten Bahn-Streiks sorgten in der Region nur für vereinzelte Ausfälle, die Situation hat sich inzwischen wieder normalisiert. **www.bahn.de**

Rosenheim24 fragte bei der Deutschen Bahn nach: Zwischen 7 und 7.30 Uhr sind drei Züge komplett ausgefallen: Rosenheim Richtung Freilassing, Salzburg Richtung Prien sowie Rosenheim Richtung Mühldorf.

Eine Sprecherin der Deutschen Bahn teilte mit, dass es inzwischen nur noch zu geringen Verspätungen komme, die Lage habe sich normalisiert. Der Großraum Rosenheim, sowie Traunstein, sei kein Streik-Schwerpunkt.

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Mögliche Auswirkungen der Bahnstreiks finden Sie hier.

Pressemitteilungen der Deutschen Bahn

Die Warnstreiks der Gewerkschaften Transnet und GDBA sind beendet. Nachdem am Vormittag der Regional- und Fernverkehr vor allem in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Bayern erheblich eingeschränkt war, läuft der Verkehr jetzt überall wieder an. Auch nach Ende der Warnstreiks wird es vor allem im Fernverkehr noch bis in den Abend Behinderungen geben, da die betroffenen Züge erst nach einigen Stunden wieder an den vorgesehenen Einsatzstellen zur Verfügung stehen.

Mehrere hundert Mitarbeiter der DB waren zusätzlich im Einsatz. Verstärkt wurde vor allem das Personal bei der telefonischen Reisendeninformation, an den Bahnhöfen sowie in den Betriebszentralen und Transportleitungen. Die Nachfrage nach der kostenlosen Servicenummer 08000 / 996633 war zeitweise so hoch, dass nicht alle Anrufe beantwortet werden konnten, obwohl die Zahl der Mitarbeiter von 200 auf 400 erhöht wurde.

Fahrgäste, die aufgrund von streikbedingten Zugausfällen, Verspätungen oder Anschlussverlusten ihre Reise nicht antreten konnten, haben die Möglichkeit, ihre Fahrkarte im Reisezentrum kostenlos erstatten zu lassen.

So lief der Streik:

Warnstreiks in Bayern: Schwerpunkte in Nürnberg und im Allgäu sowie im Bayerischen Wald und der Oberpfalz Stammlinien der S-Bahn München weitestgehend planmäßig

Die Warnstreiks der Gewerkschaften Transnet und GdBA haben seit den frühen Morgenstunden vor allem im Großraum Nürnberg, im Allgäu sowie im Bayerischen Wald und der Oberpfalz zu erheblichen Beeinträchtigungen und Zugausfällen geführt. Bei der S-Bahn München konnten aufgrund von Streikmaßnahmen ind er zeit von ca. 4 Uhr bis 5.15 Uhr im Bereich der Werkstatt Steinhausen und dem dortigen Stellwerk zu Betriebsbeginn die S-Bahnfahrzeuge nur eingeschränkt bereit gestellt werden.

Streiks im Stellwerk Forchheim sowie in zwei weiteren Nürnberger Stellwerken, die für die Zugbereitstellung von großer Bedeutung sind, haben zwischen 6 und 7 Uhr zu starken Beeinträchtigungen des gesamten Zugverkehrs in Nürnberg geführt. Teilweise wurden auch die Gleise im Nürnberger Hbf durch streikbedingt abgestellte Züge blockiert, so dass der Zugverkehr nur unter erschwerten Bedingungen durchgeführt werden konnte.

Im Allgäu wurden im Zeitraum von ca. 6 Uhr bis 8 Uhr mehrere Stellwerke, unter anderem in Stetten und Günzach bestreikt, so dass der Verkehr auf den Strecken Kempten-Kaufbeuren – Buchloe sowie Memmingen - Buchloe erheblich eingeschränkt war. Ebenfalls vom Streik betroffen war das Stellwerk in München - Allach, so dass zwischen ca. 6.15 Uhr und 8 Uhr sowohl der S-Bahnverkehr der Linie S 2 zwischen Laim und Dachau sowie der Regional- und Fernverkehr der Strecke München - Ingolstadt -Nürnberg/Treuchtlingen unterbrochen waren.

Im Bayerischen Wald und in der Oberpfalz wird seit den frühen Morgenstunden die Vogtlandbahn und die Regentalbahn bestreikt, die im Auftrag der Deutschen Bahn Zugleistungen rund um Zwiesel beziehungsweise Cham erbringen. Die S-Bahnen in München konnten auf den Stammlinien weitestgehend planmäßig fahren. Zur Entlastung der Stammstrecke starteten und endeten die S-Bahnen der Linien S 1 (Freising/Flughafen) und der S 6 (Tutzing) zeitweise am Münchner Hbf. Bei den Verstärkerzügen für den 10-Minuten-Takt kam es zu Ausfällen. Die Platzkapazitäten waren teilweise eingeschränkt. Die Deutsche Bahn geht davon aus, dass es auch im Tagesverlauf noch teilweise zu Verspätungen und Zugausfällen kommen kann.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © PA

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