Badewannen-Mord: Urteil wird erwartet

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Traunstein/Rosenheim - Im Prozess um den Mord eines 22-jähriger Rosenheimers an seiner Freundin, wird heute das Urteil erwartet. Der Staatsanwalt forderte in seinem Plädoyer eine lebenslange Haftstrafe.

Die Tat sei Mord aus niederen Beweggründen, hieß es vor dem Traunsteiner Schwurgericht. Der Vertreter der Nebenklage schloss sich dem an: "Der Angeklagte hat sich des Mordes schuldig gemacht." Deshalb sei eine lebenslange Haftstrafe angebracht.

Die Verteidigung plädierte hingegen auf elf Jahre Gefängnis wegen Totschlags. Der Angeklagte ließ über seinen Verteidiger, Axel Kampf aus Rosenheim, vor Gericht behaupten, die 25-Jährige habe ihn mit selbst um den Hals gelegten Schlauch ausgelacht wegen seines fehlenden Mutes, sie zu töten. In dieser Stresssituation habe ihm eine „innere Stimme“ befohlen, die Freundin zu töten. In früheren Vernehmungen hatte der Angeklagte mehrere abweichende Tatversionen abgegeben. Eine davon war: Die 25-Jährige habe sich selbst umgebracht. Der rechtsmedizinische Sachverständige schloss einen Selbstmord des Opfers durch Erdrosseln oder Erhängen mit dem Duschschlauch aber klar aus.

Das Urteil wird heute gegen 15 Uhr erwartet.

Bayernwelle SüdOst

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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