Polizei sucht die Leiche des Mannes

Badeunfall am Schliersee: Suche geht Dienstag weiter

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Schliersee - Es besteht keine Hoffnung mehr für den 49-jährigen Aiblinger, der am Sonntag im Schliersee unterging und nicht mehr auftauchte. So wird nun nach ihm gesucht.

UPDATE, 15.59 Uhr: Suche wird am Dienstag fortgesetzt

Der 49-jährige Bad Aiblinger unternahm mit seiner Frau und seiner Tochter einen Bootsausflug auf dem Schliersee. Gegen 12.30 Sprang er etwa 200 Meter südlich der Insel Wörth in den See und ertrank, ohne nochmals an die Wasseroberfläche zu gelangen. Trotz des Einsatzes einer Vielzahl von Rettungskräften der DLRG, Wasserwacht, Freiwilligen Feuerwehr und BRK konnte der Ertrunkene nicht aufgefunden werden.

Die Kriminalpolizei Miesbach, unterstützt von der Wasserschutzpolizei Prien, versuchte nun am Montag, 8. Juni, mittels technischem Gerät den Ertrunkenen zu orten und zu bergen. Diese Suche wurde ergebnislos abgebrochen, wird aber am Dienstag, 9. Juni fortgesetzt. Die Unfallursache ist derzeit noch unklar.

Pressemeldung: POLIZEIPRÄSIDIUM OBERBAYERN SÜD

UPDATE Montag, 12 Uhr: Suche nach Leichnam wird fortgesetzt

Am Montag wurde die Bergung der vermuteten Wasserleiche im Schliersee wieder aufgenommen, erfuhr unsere Redaktion auf Anfrage bei der Pressestelle des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.

So kam es zum Unglück: 
Der Aiblinger war mit seiner Familie am Sonntagmittag am See und fuhr mit einem Tretboot über den Schliersee. Offenbar wollte der 49-Jährige sich dann abkühlen und sprang (noch halb bekleidet) ins Wasser. Plötzlich schrie er laut um Hilfe, weil er wohl einen Anfall oder Krampf im Wasser erlitt. Dann ging er unter. 

Hierzu ist auch ein Sonargerät der Wasserschutzpolizei Prien im Einsatz, erklärte Polizei-Pressesprecher Christian Langenmair. Aufgrund der Zeugenaussagen der schrecklichen Tragödie, darunter auch der Schilderung der Ehefrau des Vermissten, musste man sofort am Sonntag von einem tödlichen Badeunfall ausgehen.

"Es gab keine Aussicht den Mann noch lebend zu finden", so Langenmair. Der See sei an der Stelle des Unglücks sehr tief, so dass normale Taucher ihn nicht hätten bergen können. Daher brach man die Suche am frühen Sonntagabend ab, um sie nun am Montag mit technischem Hilfsgerät fortzusetzen, erklärte der Polizei-Pressesprecher.

Am Sonntag waren acht Rettungsboote und auch der Rettungshubschrauber am See im Einsatz. 

Erstmeldung am Sonntag:

Am Sonntag, gegen 12:30 Uhr, fuhr ein 49-jähriger Bad Aiblinger zusammen mit seiner Familie mit einem Trettboot auf dem Schliersee von Fischhausen in Richtung Insel Wörth. Rund 200 Meter südlich der Insel sprang der Mann ins Wasser, ging unter und tauchte nicht mehr auf.

Die sofort eingeleitete Absuche mit Tauchern in der Umgebung des Unfallortes war bisher erfolglos und wird am Montag fortgesetzt.

Am Einsatzort waren die Wasserwachten aus Schliersee, Rosenheim und Schongau, die Freiwillige Feuerwehr Schliersee, Tegernsee und Rosenheim, die DLRG Schliersee, Bad Aibling und Tegernsee sowie ein Rettungswagen mit Notarzt mit insgesamt 60 Einsatzkräften.

mg, Quelle: Pressemitteilung Polizeiispektion Miesbach

Quelle: rosenheim24.de

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