Nach Zugunglück bei Bad Aibling

Vergleich: Lokführer-Witwe einigt sich in Prozess mit DB Netz AG

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Traunstein/Bad Aibling - Vor dem Landgericht Traunstein haben die Witwe eines Lokführers (30) und die DB Netz AG wegen des Zugunglücks in Bad Aibling in einem Zivilprozess einen Vergleich geschlossen.

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Es war der erste Zivilprozess dieser Art, wie das Oberbayerische Volksblatt am Freitag berichtet. Demnach erhält die Witwe eine Unterhaltsschadensrente von monatlich 700 Euro - bis ins Jahr 2064. Die Zahlungspflicht des Beklagten würde enden, wenn die Frau wieder heiraten würde. 

In dem Prozess zeigte sich die DB Netz AG laut dem Bericht entgegenkommend, wie schon bei den Schadensregulierungen nach dem Unglück. Dem Vergleich muss jetzt noch die Versicherung der Bahn bis Mitte November zustimmen.

Bei dem schrecklichen Zugunglück am 9. Februar 2016 starben zwölf Menschen. 85 weitere wurden zum Teil schwer verletzt, als auf freier Strecke zwischen Kolbermoor und Bad Aibling zwei Regionalzüge frontal miteinander kollidiert waren. Ursache war ein fataler Fehler eines inzwischen 42-jährigen Fahrdienstleiters.

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Quelle: mangfall24.de

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