Mehr Ausweichverkehr

Maut: Die Befürchtungen bewahrheiten sich

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Kiefersfelden- Nun gibt es einen handfesten Beweis: Kufsteins Bürgermeister Martin Krumschnabel präsentierte am Mittwoch erste Messwerte zum Maut-Ausweichverkehr.

Jetzt ist es Fakt. Seit Beginn der Mautkontrollen auch auf dem letzten Teilstück der Inntalautobahn zwischen Landesgrenze und Kufstein Süd ist der Verkehr nachweislich gestiegen.

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Wie Kufsteins Bürgermeister Martin Krumschnabel nach einem Gespräch am Mittwoch mit Polizei, ASFINAG und dem Land Tirol in Innsbruck sagte, gebe es erste Messwerte. So stieg der Verkehr in Kufstein um zehn bis knapp 30 Prozent, berichtet Radio Charivari. An starken Tagen sind hier bis zu 16.000 Fahrzeuge gemessen worden.

In Kiefersfelden sei es noch schlimmer, hier liege der Anstieg bei bis zu 50 Prozent, sagte Krumschnabel. Man habe beschlossen die Saison abzuwarten und weitere Messpunkte einzurichten. Nach der Wintersaison wolle man die Daten auswerten und nach Lösungen suchen.

Ausweichverkehr durch Ortschaften im Inntal

Bürgermeister Krumschnabel bei Radio Charivari:

O-Ton

Bereits in der letzten Woche hatte der CSU-Landtagsabgeordnete Otto Lederer auf Anfrage von rosenheim24 einen solchen Anstieg befürchtet: ""Laut Aussagen von Bürgerinnen und Bürger betroffener Gemeinden, wie zum Beispiel Kiefersfelden, hat der Verkehr seit Einführung der Mautkontrollen ab Grenze um 20 bis 30 Prozent zugenommen. Dies zeigt, dass Mautausweichverkehr in gewissem Umfang nun wie befürchtet durch unsere Ortschaften im Inntal fließt."

Quelle: rosenheim24.de

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