Verfolgungsjagd auf der A8: Audi war gestohlen

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Übersee - Ein 43-Jähriger lieferte sich mit der Polizei eine filmreife Verfolgungsjagd auf der A8. Der Grund für die riskante Flucht: Der Audi war gestohlen! **Neue Infos**

Pressemeldung der Polizei:

Auf der Autobahn A8 Salzburg - München entzog sich am frühen Freitagmorgen, 15. August, der Fahrer eines gestohlenen Pkw mit einer äußerst rücksichtlosen und gefährlichen Fahrweise der Polizeikontrolle. Der 43-jährige Fahrer konnte schließlich nach einem Unfall auf dem Chiemseeradweg festgenommen werden. Er wird auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt.

Einer Streife der Polizeiinspektion Fahndung Traunstein ist am frühen Freitagmorgen, gegen 5.15 Uhr, ein weißer Audi A3 mit deutscher Zulassung an der Rastanlage Hochfelln Nord aufgefallen. Die Überprüfung der Fahrzeugdaten hat ergeben, dass der Pkw im August dieses Jahres bei Bamberg entwendet wurde. Als die Schleierfahnder daraufhin den Fahrer des Audis überprüfen wollten, flüchtete dieser mit einer äußerst rücksichtslosen und gefährlichen Fahrweise auf die Autobahn in Richtung München. Während eines Anhalteversuchs durch zwei langsam fahrende Polizeifahrzeuge auf Höhe der Anschlussstelle Grabenstätt überholte der Audi die beide Fahrzeuge rechts auf dem Pannenstreifen mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit.

Der Pkw verließ die Autobahn an der Anschlussstelle Feldwies und geriet dabei auf den Chiemseeradweg. Dort verlor der Fahrer die Kontrolle über das Fahrzeug und prallte gegen einen Baum. Die eintreffenden Polizeikräfte konnten den leicht verletzten 43-jährigen Fahrer widerstandslos festnehmen. Er wurde zur ärztlichen Begutachtung in ein Krankenhaus eingeliefert. Die weitere Sachbearbeitung übernahm die Polizeiinspektion Grassau, die nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein gegen den deutschen Staatsangehörigen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs und Diebstahl eines Kraftfahrzeuges ermittelt. Er wird voraussichtlich am Samstagvormittag zur Prüfung der Haftfrage dem Ermittlungsrichter vorgeführt.

Verfolgungsjagd auf der A8 geliefert

Erstmeldung:

Am Freitagmorgen, den 15. August, lieferte sich die Polizei und ein Audi-Fahrer gegen 5 Uhr eine Verfolgungsjagd von der Autobahn bis nach Übersee auf einen Radweg. Die Polizei wollte den Audi auf der Autobahn einer Routinekontrolle unterziehen, dieser hatte aber offensichtlich anderes im Sinn und lieferte sich mit der Polizei eine Verfolgungsjagd auf der Autobahn.

Der Audi fuhr schließlich an der Ausfahrt Übersee von der Autobahn ab und düste in Richtung Campingplatz (am See). Als nicht Ortskundiger wollte er über einen Radweg, der direkt an der Autobahn vorbei geht, flüchten. In einer kleinen Kurve kollidierte er dann aber mit einem Schotterhaufen. Das Auto schaukelte sich auf und geriet von der Fahrbahn ab, schleuderte in ein Gebüsch und kam kurze Zeit danach zum Stehen. Der Flüchtende kam mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus Traunstein. Die Feuerwehren Grabenstätt und Übersee waren mit ca. 20 Mann im Einsatz.

Warum der Fahrer des Audis vor der Polizei flüchtete ist bislang nicht geklärt.

Quelle: chiemgau24.de

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