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Widerstand der Anwohner: Kein neuer Mobilfunk-Mast in Aschau am Inn

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Aschau am Inn - Der Gemeinderat lehnte in seiner jüngsten Sitzung einen Antrag der Telekom zur Errichtung eines neuen Mobilfunk-Mastens im Bereich von Howaschen ab.

Der Mast sollte, den Angaben des Unternehmens nach, den Norden von Waldkraiburg, Howaschen, Wolfgrub und Haselbach versorgen. "Allerdings erschien eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern in der Sitzung, die ihre Haltung gegen das Projekt vortrugen", berichtet Gemeinde-Geschäftsleiter Stefan Kirchbuchner unserer Redaktion. "Sie hatten sich informiert und konnten an Hand von einem Plan den Nachweis erbringen, dass die Telekom selbst diesen Bereich bereits als voll versorgt betrachtet." Daher habe der Gemeinderat die Pläne des Unternehmens abgelehnt. 

Der geplante Standort.

Das Thema hatte in der Bevölkerung sichtlich großes Interesse und viel Ablehnung gefunden. Denn auch in der parallel stattfindenden Stadtratssitzung in Waldkraiburg kam es zur Sprache. "An mich sind mehrere Anwohner aus dem Bereich, der an Aschau angrenzt herangetreten", berichtete Zweiter Bürgermeister Richard Fischer (SPD) dort. "Die wollten unbedingt wissen, ob und welche Auswirkungen dieser Mast haben wird." Auch CSU-Stadtrat Rainer Zwislperger war auf das Thema angesprochen worden. "Wir dürfen gespannt sein, was die heutige Behandlung in Aschau ergibt." 

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Anderer Standort vor einem Jahr Thema

Es ist nicht das erste Mal, dass sich das Gremium gegen einen Mobilfunk-Standort ausspricht. Bereits im März des vergangenen Jahres hatte es einen anderen Antrag der Telekom, damals für die Errichtung eines Mastens am Tödtenberg gegeben. "Das war meiner, aber leider nicht nach Ansicht der Mehrheit des Gemeinderats eine gute Idee", kommentierte Bürgermeister Alois Salzeder (UWG) die mehrheitliche Ablehnung des Rates damals. "Beispielsweise im Bereich Waldwinkel wird es dadurch auch weiterhin sehr schlechten Mobilfunk-Empfang geben", bedauerte das Gemeindeoberhaupt.

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