Angebliche Ankündigung nach Austritt in Rosenheim

"Da wird ein Kirchenvertreter noch einen Auftritt hinlegen"

Rosenheim - Angeblich kündigte ein Standesbeamter einem Rosenheimer nach dessen Kirchenaustritt geistlichen Besuch an. Stadt und Kirche bestreiten das.

"Da wird ein Kirchenvertreter noch einen Auftritt in Ihrem Hause hinlegen!" Dies soll ein Standesbeamter einem Rosenheimer nach seinem Kirchenaustritt mitgeteilt haben. Dieser empfand das als Drohung und drohte seinerseits mit einer Dienstaufsichtsbeschwerde. Sowohl die Stadt Rosenheim als auch das Dekanat Rosenheim und Chiemsee wiesen die Vorwürfe gegenüber dem Oberbayerischen Volksblatt (OVB) zurück.

Bei einem Kirchenaustritt würde lediglich ein bewusst neutral gehaltenes Schreiben mit einem Gesprächsangebot vom Pfarrer der bisherigen Pfarrei verschickt. Darauf würde auch hingewiesen. Dies sei ein rein informatorischer Akt ohne gesetzliche Verpflichtung, betonte die Stadt Rosenheim. Der Besuch eines Kirchenvertreters würde nicht angekündigt. Der Rosenheimer erklärte unterdessen dem OVB, diese Aussage sei gegenüber ihm so gefallen. Die Stadt Rosenheim habe ihm gegenüber auch versichert, auf diesen Hinweis künftig zu verzichten.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf ovb-heimatzeitungen.de oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Die beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland haben 2016 im Vergleich zum Vorjahr erneut über eine halbe Million Mitglieder verloren.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Zurück zur Übersicht: Bayern

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser