Amtsgericht Rosenheim

84-Jährige wegen Geldwäsche verurteilt

Wasserburg/Rosenheim - Mehrfach hatte eine Rentnerin für Betrüger hohe Geldbeträge "gewaschen". Bei einer Ermahnung konnte es das Gericht im Urteil nicht belassen.

Eine 84-jährige Rentnerin aus dem Altlandkreis Wasserburg wurde nun am Amtsgericht Rosenheim zu einer Geldstrafe von 2000 Euro verurteilt. Sie hatte Betrügern bei der Geldwäsche geholfen, indem sie diesen ihr Konto für Transaktionen ins Ausland zur Verfügung stellte. Wie die Wasserburger Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe schreibt, sei die 84-Jährige von Unbekannten angerufen worden, die ihr einen Geldgewinn in Aussicht stellten, allerdings unter der Auflage, dass sie zunächst einen anderen hohen Geldbetrag in die Türkei überweisen müsse. Das Geld floss auf das Konto der Rentnerin, die die Transaktion vornahm - dadurch hatte sie das Geld "gewaschen".

Da die Rentnerin bereits im vergangenen Jahr ihr Konto für ähnliche Machenschaften zur Verfügung stellte, kam der Fall nun vor Gericht. Bereits beim ersten Vorfall erhoffte sich die Dame die Auszahlung eines Gewinns, obwohl sie nie an einem Gewinnspiel oder Preisausschreiben teilgenommen hatte. Damals blieb es bei einer Ermahnung. Diese erhoffte sie sich auch im jüngsten Fall. Um aber einen "Lernprozess" zu fördern, verurteilte sie die Richterin zu einer Geldstrafe von 2000 Euro, die die 84-Jährige in Raten abbezahlen soll.

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Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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