Erpressung, Morddrohung und zu Oralsex gezwungen

Gericht urteilt: Schwere Vorwürfe von Bad Aiblingerin frei erfunden

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Rosenheim/Bad Aibling - Ein Augsburger wurde kürzlich vom Amstgericht Rosenheim frei gesprochen. Die Vorwürfe einer Bad Aiblingerin gegen ihn sollen frei erfunden sein.

Ein Augsburger wurde von einer Bad Aiblingerin der Morddrohungen, Erpressung von Geld sowie sexuellen Handlungen bezichtigt. Doch der Chatverlauf des Angeklagten, einem 33-jährigen Augsburger, mit dem angeblichen Opfer, einer 28-Jährigen aus Bad Aibling, sorgte für eine Wende im Prozess. Die Bad Aiblingerin habe mit dem Angeklagten "erotischen Briefwechsel" betrieben, wie das OVB berichtet. In der Folge hätten sich beide in der Wohnung des Augsburgers getroffen und es sei zu einvernehmlichem Geschlechtsverkehr gekommen. Später behauptete die 28-Jährige, der Angeklagte habe sie zum Oralsex gezwungen.

Die beiden Frischverliebten überlegten daraufhin zusammenzuziehen, wofür man plante, eine größere Wohnung zu mieten. Da das vermeintliche Opfer die nötigen Geldmittel dazu nicht besaß, habe sie kurzerhand das Konto ihres Expartners geplündert

Als der Expartner hinter den Diebstahl von 900 Euro gekommen sei, habe sie diesem, wie sie vor Gericht einräumte, die Lüge mit der Erpressung aufgetischt. Der Exfreund habe im Anschluss auf einer Anzeige bei der Polizei bestanden, worauf sich die Bad Aiblingerin, um nicht Lügen gestraft zu werden, einließ, so das OVB weiter. Die junge Frau müsse nun mit einer Anklage wegen falscher Beschuldigung rechnen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie auf ovb-heimatzeitungen.de oder in Ihrer gedruckten Heimatzeitung. 

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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