Am Mittwoch ist Feiertag

Mariä Himmelfahrt: Was feiern wir da eigentlich?

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Mariä Himmelfahrt: Frei haben einerseits, religiöses Hochfest andrerseits

Landkreise – „Mariä Himmelfahrt“ ist hierzulande ein gesetzlicher Feiertag aber was feiern wir da eigentlich am 15. August? Hier sind fünf Fakten zu diesem Hochfest der katholischen Kirche:

"Endlich wieder ein Feiertag und er fällt sogar noch auf einen Tag unter der gängigen Arbeitswoche“. Am Mittwoch heißt es für die meisten:


  • frei haben. 
  • ausschlafen, 
  • vielleicht mal das eine oder andere zuhause in Angriff nehmen 
  • oder gar den Feiertag als Brückentag für einen Urlaub mitnehmen 
  • und genießen.

Was feiern wir eigentlich an „Mariä Himmelfahrt“?

  • Mariä Himmelfahrt ist in der katholischen Kirche das Hochfest der Aufnahme der Gottesmutter in den Himmel. Es wird mindestens seit dem 5. Jahrhundert begangen. Mariä Himmelfahrt hat mehre Namen wie etwa Assumptio Beatae Mariae Virginis (lateinisch), Vollendung Mariens oder Heimgang Mariens
  • Zu den Hochfesten in der katholischen Kirche zählen unter anderem auch: Weihnachten (aber am 25. Dezember) oder die Geburt Johannes des Täufers.
  • Obwohl ein Hochfest, gibt es im Neuen Testament der Bibel allenfalls nur Hinweise für die leibliche Aufnahme der Gottesmutter Maria in den Himmel. "Die vollständige Bibel ist jetzt in 674 Sprachen übersetzt (Stand März 2018). Dies teilte der Weltverband der Bibelgesellschaften (...) mit." Sprachforscher sollen von weltweit rund 7100 lebenden Sprachen berichtet haben.
  • Die Lichterprozession am Vorabend des 15. August gehört zu den jährlichen Höhepunkten des Kirchenjahres im Wallfahrtsort Altötting. Seit dem 9. Jahrhundert wird dort das Marienpatrozinium der Gnadenkapelle gefeiert, das mit dem Hochfest „Aufnahme Mariens in den Himmel“ am 15. August begangen wird.
  • "Es ist ein sehr bewegendes Ereignis", sagt der Altöttinger Hans Baumgartner, Fotograf und Inhaber einer Werbeagentur. Jedes Jahr am Abend des 14. August zieht sich eine Schlange von Menschen von der Basilika St. Anna aus um die Gnadenkapelle mit Lichtern in der Hand. Mehrere Hundert reichen als Angabe zur Teilnehmer nicht. Der Kreis wird enger und am Ende gibt es eine Anbetung des Gnadenbildes ("Die schwarze Madonna von Altötting") auf der Westseite der Gnadenkapelle. 

Für alle, die es selbst erleben wollen:

Der Gottesdienst in der Basilika St. Anna in Altötting beginnt um 20 Uhr. 

Die Lichterprozession beginnt gegen 21. 15 Uhr

rw

Quelle: innsalzach24.de

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