Löste Silvesterrakete Großbrand in Erding aus?

"Als ich vors Haus bin, hat es schon lichterloh gebrannt!"

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Erding - Die Scheune eines Bauernhofes nahe der Therme Erding wurde am Dienstagnachmittag ein Raub der Flammen. Es gab einen Großeinsatz der Feuerwehr - und ein Verkehrchaos auf der Bundesstraße und rund um das Schwimmbad.

Wie unser Partnerportal tz.de berichtet, waren insgesamt 175 Feuerwehrkräfte im Einsatz, zudem auch der Katastrophenschutz, Polizei, eine Notärztin und zwei Rettungswagen. Die Feuerwehr Altenerding traf um kurz nach 16 Uhr als erstes am Brandort ein. Schnell wurde klar, dass die mit Stroh gefüllte Scheune nicht mehr zu retten war. Deswegen konzentrierten sich die Floriansjünger bei dem Löscheinsatz, der letztlich bis tief in die Nacht dauerte, bald darauf, die angrenzenden Gebäude vor dem Niederbrennen zu bewahren. "Das ist uns auch geglückt", sagte Kreisbrandinspektor Andreas Pröschkowitz der tz.

Ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten leicht verletzt. Während der Löscharbeiten musste auch die Verbindungsstraße von der B388 Richtung Therme gesperrt werden. Im Berufsverkehr gab es deswegen ein Verkehrschaos. Durch den starken Rauch wurde übrigens auch die Brandmeldeanlage des Schwimmbades ausgelöst.

Der Hofinhaber Klaus G. zeigte sich in der tz geschockt: "Ich weiß auch nicht, wie das passieren konnte. Als ich vors Haus bin, hat es schon lichterloh gebrannt." Zu Beginn des Einsatzes hatte es zudem kurz Befürchtungen gegeben, dass sich möglicherweise Kinder in der Scheune aufhalten könnten. Diese wurde in der Vergangenheit gerne für Kindergeburtstage genützt.

Die Brandursache ist noch unklar. Es könnte ein technischer Defekt gewesen sein. Aber auch eine verspätet abgefeuerte Silvesterrakete wollte die Polizei am Dienstag als Grund nicht ausschließen. Auch die genaue Höhe des Sachschadens ist noch unklar.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Feuerwehr Altenerding Facebook (Screenshot)

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