Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Es geht um 18 500 Euro

Frau zerreißt Geldscheine - Bank verweigert Rückerstattung

+
Zerschnittene und zerrissene Geldscheine liegen auf einem Tisch im Polizeipräsidium Südhessen in Darmstadt. Eine Seniorin hat aus Angst vor Einbrechern viel Geld auf diese Weise zerstört, die Enkelin der Frau kämpft jetzt vor Gericht um Rückerstattung.

Kassel/Waldkraiburg - Aus Angst vor Einbrechern hat eine alte Frau aus Waldkraiburg Geldscheine zerrissen - insgesamt 18 500 Euro. Ihre Enkelin kämpft vor Gericht um Rückerstattung durch die Bundesbank.

Ihre Enkelin als Betreuerin der Seniorin fordert nun von der Bundesbank, die Geldscheine zu ersetzen. Weil diese sich weigert, hat sich der Hessische Verwaltungsgerichtshof (VGH) am Mittwoch mit dem Fall befasst. Das Urteil soll innerhalb von wenigen Wochen öffentlich gemacht werden.

Eigentlich ist die Lage klar: Laut einem Beschluss der Europäischen Zentralbank (EZB) wird Geld bei vorsätzlicher Zerstörung nicht ersetzt. Der Richter deutete aber an, dass die mittlerweile 89 Jahre alte Frau aus Oberbayern im Zustand der Unzurechnungsfähigkeit gehandelt haben könnte. Sie hatte die 37 Scheine mit einem Wert von je 500 Euro in kleine Schnipsel gerissen und in einem Gefrierbeutel im Eisfach versteckt. (Az: 6 A 682/15)

dpa

Kommentare