Wetterwarnungen fast alle aufgehoben 

Sturm und Dauerregen fällten Baum im Königlichen Kurgarten

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Im Königlichen Kurgarten in Bad Reichenhall stürzte eine 80-jährige Robinie um.
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Landkreis - Dauerregen, Böen und Gewitter - die Aussichten bis Freitag haben nichts mit Sommer zu tun. Wegen den extremen Regenfällen hatte der Wetterdienst sogar vor Hochwasser gewarnt. Langsam beruhigt sich die Lage jedoch wieder:

Das Wichtigste in Kürze:

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UPDATE, 15.40 Uhr: Sturm fällte 80-jährige Robinie

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag ist im östlichen Teil des Königlichen Kurgartens Bad Reichenhall eine 80 Jahre alte und etwa 25 Meter hohe Robinie umgestürzt. Nach den Sturmereignissen und den starken Regenfällen (130 mm/m²) der letzten Tage konnte der Baum den starken Natureinwirkungen nicht mehr standhalten, und stürzte um.

Es entstand kein Personen- bzw. Sachschaden.

Bei der halbjährlichen Kontrolle des Baumbestandes im Königlichen Kurgarten gab es keine Beanstandungen. Aktuell werden alle Bäume nochmals überprüft. Die Robinie wird in der Pflanzsaison 2017/2018 ersetzt.

Pressemitteilung Bayerisches Staatsbad Kur-GmbH Bad Reichenhall/Bayerisch Gmain

UPDATE, 9.20 Uhr - Hochwasserschutz hat funktioniert

Der Hochwasserschutz in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land funktioniert. Das ist das Fazit nach den heftigen Regenfällen in den letzten Tagen.

Wie der Radiosender Bayernwelle berichtet, ist lediglich an der Tiroler Ache bei Staudach und an der Saalach bei Ainring ist die Meldestufe eins erreicht worden. Vereinzelt sind auch Straßen überschwemmt worden. Mittlerweile gehen die Pegelstände wieder zurück.

Für Donnerstag sind keine ergiebigen Regenschauer mehr vorhergesagt. Damit drohen auch keine Überschwemmungen mehr.

UPDATE, 6.55 Uhr - Isar-Pegel bei Bad Tölz stieg gefährlich

Andere Gebiete in Bayern kamen weit weniger glimpflich davon. Im Allgäu wurden zahlreiche Straßen überflutet, ebenso in Teilen Frankens. Im Bereich Lenggries und Bad Tölz stieg der Pegel der Isar gefährlich, wie nachfolgendes Video zeigt. Teilweise wurde Meldestufe 1 in der Nacht überschritten. Im Laufe des Vormittags soll sich aber auch hier die Lage entspannen.

UPDATE, 6.40 Uhr - Keine größeren Schäden bekannt

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hatte seine Unwetterwarnungen für die Region bereits in der Nacht aufgehoben. Hier hat der Regen bereits merklich nachgelassen.

Auch die Hochwasserwarnungen wurden von den zuständigen Wasserwirtschaftsämtern inzwischen fast alle aufgehoben. Entwarnung gab es hier in der Nacht für die Landkreise Traunstein und Landkreis Berchtesgadener Land. Lediglich im Landkreis Rosenheim will man die Pegelstände noch bis zum Mittag beobachten. Deswegen bleibt die Warnung hier vorerst bis Donnerstagmittag, 12 Uhr, bestehen. Bei Feldolling an der Mangfall war am Mittwoch von "Überschreitung der Meldestufe 2 im Laufe der Nacht" die Rede gewesen.

Über größere Schäden war am Donnerstagmorgen nichts bekannt. Allerdings sind nach wie vor zwei Bundesstraßen gesperrt. Die B305 zwischen Reit im Winkl und Ruhpolding war wegen Überflutung bereits am Mittwochnachmittag gesperrt worden. Die Sperre wurde mindestens bis zum Vormittag verlängert.

Auch die B307 von Marquartstein ins benachbarte Österreich nach Kössen ist derzeit in beiden Richtungen nicht befahrbar. Hier hat die Tiroler Achen die Bundesstraße überschwemmt. Die empfohlene Umleitung führt über Süssen, Lanzing, Vogllug, Marquartstein, die B305 und Laimgrub.

Update, Donnerstag 5.15 Uhr: Aufhebung der Unwetterwarnung 

Der Deutsche Wetterdienst hat die Unwetterwarnungen vor ergiebigem Dauerregen für die Landkreise Altötting, Mühldorf, Traunstein und Rosenheim aufgehoben. Auch die Wasserstände an der Mangfall in Rosenheim und Feldolling sowie an der Tiroler Achen, am Pegel Staudach, sind mittlerweile wieder rückläufig. 

Update, 21 Uhr: Dauerregen die ganze Nacht noch

Vielerorts in Bayern muss weiterhin mit Dauerregen gerechnet werden. Laut dem Deutschen Wetterdienst soll es an den Alpen, im Vorland und am Bayerwald bis in die Nacht hinein regnen. Auch am westlichen Alpenrand muss weiterhin mit viel Niederschlägen gerechnet werden. Nur im Nordosten Bayerns soll sich die Lage ein wenig beruhigen.

UPDATE, 17.35 Uhr - Hochwasserwarnung für den Landkreis Traunstein

Aufgrund der anhaltenden und prognostizierten Niederschlagsmengen steigen die Wasserstände der Gewässer im Landkreis Traunstein.

Die Niederschlagsdaten des Deutschen Wetterdienstes wurden aktualisiert. Laut den nun vorliegenden aktuellen Vorhersagen wird an der Tiroler Achen am Pegel Staudach in der kommenden Nacht Meldestufe 3 erreicht bzw. überschritten. An der Traun wird am Pegel Hochberg am frühen Abend Meldestufe 1 überschritten.

UPDATE, 16.45 Uhr - Auto landet bei Hochwasser in der Aurach

Am Vormittag, etwa 10 Uhr, ist der Fahrer eines VW Passat von der B307 abgekommen. Er ist von Richtung Schliersee in Richtung Bayrischzell unterwegs gewesen.

Zirka einen Kilometer nach der Abzweigung zur Spitzingstraße kam der Wagen bei starkem Regen in einer langgezogenen Linkskurve nach rechts von der Fahrbahn ab. Der VW durchbrach einen Weidezaun, fuhr etwa dreißig Meter über die Wiese und prallte dann gegen das Betonfundament einer Brücke.

Anschließend überschlug sich der Wagen und blieb mit den Rädern nach oben in der Hochwasser führenden Aurach liegen. Aufgrund des Hochwassers versank das Auto fast vollständig in dem sonst kleinen Bachlauf.

Wie der Fahrer gerettet wurde, ist nicht bekannt. Angeblich kamen andere Verkehrsteilnehmer zu Hilfe. Jedenfalls muss es bei der Aktion um Sekunden gegangen sein, berichtet die Polizei.

Der Mann kam mit leichten Verletzungen ins Krankenhaus. Die Feuerwehren Schliersee und Neuhaus sicherten das Wrack zunächst mit einem Greifzug vor dem Abtreiben. Es konnte erst Stunden später durch einen Kran geborgen werden. Erst gegen 13 Uhr war die Fahrbahn wieder frei.

Auto landet bei Hochwasser in der Aurach

Thomas Gaulke

Pressemeldung der Polizei:

Am Mittwochvormittag, gegen 10.05 Uhr, befuhr ein 55-jähriger Bayrischzeller mit seinem VW die B 307. Aufgrund eines unachtsamen Moments des Fahrers kam dieser nach rechts von der Fahrbahn ab, verlor die Kontrolle über sein Auto und landete damit kopfüber in der Aurach.

Ein 23-jähriger Glaser aus Fischbachau war Ersthelfer, sprang beherzt in die Aurach und befreite den Fahrer des verunfallten Autos wahrscheinlich in letzter Minute.

Das Fahrzeug wurde dann von einem örtlichen Abschleppunternehmen mit Hilfe der Feuerwehr und der Firma Waldschütz geborgen. Die Bundesstraße war bis zirka 14 Uhr teilweise komplett gesperrt.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Miesbach

UPDATE, 15.50 Uhr - Hochwasser überflutet B305

Soeben ist die erste größere Straße gesperrt worden. Die B305 zwischen Reit im Winkl und Berchtesgaden ist zwischen Reit im Winkl und Ruhpolding wegen Überflutung nicht mehr befahrbar. Die Vollsperre soll laut Verkehrsmeldungen mindestens bis in die Nacht bestehen bleiben.

UPDATE, 15.35 Uhr - Wetterdienst verschärft Warnung

Der Deutsche Wetterdienst hat soeben seine Wetterwarnung für Teile unserer Region noch einmal verschärft. Für Stadt und Landkreis Rosenheim sowie für den Landkreis Traunstein wird nun vor extrem ergiebigem Dauerregen gewarnt. Es gilt die Warnstufe 4 von 4. Die Warnung gilt vorerst bis Donnerstagmorgen, 3 Uhr.

Hinweis auf mögliche Gefahren: Infolge des Dauerregens sind unter anderem Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich. Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Schließen Sie alle Fenster und Türen!

UPDATE, 15.25 Uhr - Starker Regen auch in Salzburg

Auch das benachbarte Salzburg hat mit den starken Regenfällen zu kämpfen. Die Zentralanstalt für Metereologie und Geodynamik (ZAMG) hat deswegen für Mittwoch für das gesamte Bundesland Salzburg eine Hochwasserwarnung ausgegeben. 

Weil die Böden bereits jetzt sehr nass sind, rechnen Experten mit einem raschen Ansteigen der Flüsse im Flach- und Tennengau sowie im Pinzgau. Der Höchststand der Pegel wird in der Nacht erwartet. Die Feuerwehr bereitet sich laut salzburg24.at auf entsprechende Einsätze vor.

UPDATE, 15.20 Uhr - Auch Pegel an Mangfall und Leitzach steigen

Die Zuflüsse zu Tegernsee und Schliersee sind mittlerweile gewaltig angeschwollen. Das melden unsere Kollegen vom Münchner Merkur. Der Weißbach bei Kreuth-Oberhof ist zum reißenden Strom geworden. 

Leitzach, Schlierach und Mangfall schwellen sogar noch stärker an. Donnerstagnachmittag könnte der Tegernsee die erste Meldestufe erreichen, heißt es von Seiten des Wasserwirtschaftsamtes. Die aktuelle Warnsituation kann HIER eingesehen werden.

UPDATE, 15.15 Uhr - Wasserwirtschaftsamt warnt vor steigenden Pegeln

Aufgrund der anhaltenden und prognostizierten Niederschlagsmengen steigen die Wasserstände der Gewässer im Landkreis Traunstein.

Laut aktuellen Vorhersagen werden in den späten Abendstunden an der Traun am Pegel Hochberg Meldestufe 1 und an der Tiroler Achen am Pegel Staudach Meldestufe 2 erreicht bzw. überschritten.

UPDATE, 14.55 Uhr: Dauerregen-Warnung nun auch in Altötting

Jetzt warnt der Deutsche Wetterdienst auch in Stadt und Landkreis Altötting vor ergiebigem Dauerregen (Stufe 3 von 4). Die Warnung gilt ab sofort und vorerst bis Donnerstag, 0 Uhr, Bestand.

UPDATE, 14.15 Uhr:

Einen ersten größeren Unwettereinsatz musste die Feuerwehr am Vormittag und Mittag in Schliersee absolvieren. Dort war ein Mann mit seinem Auto von der Straße abgekommen und in einen reißenden Bach gestürzt

Der Fahrer hatte Riesenglück. Er wurde sofort von Ersthelfern aus dem Fahrzeug gerettet und kam leichtverletzt ins Krankenhaus. Bis das Fahrzeug geborgen war, dauerte es jedoch Stunden.

UPDATE, 14.10 Uhr: Löwen-Spiel findet statt

Die Fußballfans in der Region, die eines der 2.500 Tickets ergattert haben, können aufatmen: Die Partie des TSV Buchbach gegen den TSV 1860 München findet trotz des starken Regens statt. Der Platz in der SMR-Arena ist bespielbar. Das teilten die Buchbacher soeben auf ihrer Homepage mit.

UPDATE, 14 Uhr: Auch Löwen-Spiel in Buchbach auf der Kippe?

Wie dieblaue24.de und andere Medien berichten, steht möglicherweise auch das seit Wochen ausverkaufte Regionalliga-Spiel zwischen dem TSV Buchbach und dem TSV 1860 München auf der Kippe. "Wir wollen auf jeden Fall spielen. Der Platz schluckt gut. Wir hoffen, dass die Regenfälle aufhören, zumindest mal für ein bis zwei Stunden", sagte Buchbachs Abteilungsleiter Grübl. In Kürze soll eine Entscheidung fallen.

Update 13.15 Uhr: Reihenweise Spielabsagen in der Bayernliga

Land unter heißt es allerorten in der Bayernliga Süd. Der Sommer, der sich seine "Sommerpause" nimmt, und die derzeitigen sturzbachartigen Dauerregenfälle fordern ihren Tribut. Land auf, Land ab sind reihenweise die Plätze unbespielbar. Welche Partien verschoben wurden, erfahren Sie bei unseren Kollegen von beinschuss.de.

Update 12.54 Uhr: Katastrophenalarm in Niedersachsen

Der Landkreis Goslar (Niedersachsen) hat nun wegen Hochwassers Katastrophenalarm ausgelöst. Wegen starker Überschwemmungen ist in Bad Harzburg der Bahnverkehr komplett ausgefallen. Die Innenstadt in Goslar wurde laut Polizei gesperrt.

Wie es aktuell an der Loisach in Garmisch-Partenkirchen aussieht, zeigen die Kollegen vom Garmisch-Partenkirchner Tagblatt:

Update 12.15 Uhr: Warnung vor Dauerregen nun auch in Mühldorf

Um 12 Uhr hat der Deutsche Wetterdienst nun auch für den Landkreis Mühldorf und den Großraum München eine amtliche Unwetterwarnung vor ergiebigem Dauerregen herausgegeben (Warnstufe 3 von 4). Die Warnung ist gültig bis 24 Uhr. 

Die aktuelle Warnkarte des Deutschen Wetterdienstes von 12.10 Uhr. In Oberbayern herrscht in weiten Teilen Meldestufe 2 vor Dauerregen, im Großraum München, Mühldorf, Rosenheim, Traunstein, Bad Tölz und Miesbach herrscht Meldestufe 3

Update 12.05 Uhr: HND prognostiziert bis Donnerstagmittag Meldestufe 1 bis 2

Der Hochwassernachrichtdienst Bayern (HND) meldet in vielen Gebieten Bayernsansteigende Pegelstände. Aktuell nur in Nordbayern kleinere Ausuferungen mit Überflutungen Landwirtschaftlicher Flächen (Meldestufe 1 bis 2). Ab heute Nachmittag verbreitet Meldestufe 1, vereinzelt auch Meldestufe 2 möglich.  Bayern befindet sich seit gestern in einer Dauerregenlage. Im Norden Bayerns fallen bis heute Abend noch weitere 5-20 mm Niederschlag, im Süden bis heute Nacht noch 30 - 60 mm.

Service:

Allgemein gilt, dass in Bayern in einigen Einzugsgebieten Meldestufen 1 bis 2 erreicht werden können. In den meisten Gebieten sollten die höchsten Pegelstände gegen Donnerstagmittag erreicht worden sein, weiter flussabwärts an größeren Flüssen, insbesondere der Donau, auch erst gegen Donnerstagnacht bis Freitag früh. Im Inn-Einzugsgebiet werden deutliche Anstiege bis Donnerstagmittag erwartet. Hier kann in der kommenden Nacht stellenweise Meldestufe 1 (Tegernsee, untere Mangfall, Hochberg/Traun), vereinzelt auch Meldestufe 2 (Staudach/Tiroler Achen) erreicht werden.

Die aktuelle Warnkarte des HND von 12 Uhr.

Update 11.55 Uhr: Erdrutsche und Straßensperrungen

Dauerregen und Hochwasser haben am Mittwoch in Niedersachsen auch Tausende Bahn- und Buspendler in Nöte gebracht. Einige Regionalverbindungen wurden gesperrt. Im Busverkehr kam es wegen Erdrutschen und Straßensperrungen zu Ausfällen und Verspätungen. Zum Glück sei Urlaubs- und Ferienzeit und der Schulverkehr falle weg, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn. Dennoch seien tausende Fahrgäste betroffen. In Bayern blieben wir von Bahnchaos wegen des anhaltenden Regens bisher noch verschont.

Update 11.10 Uhr: Roseninsel im Starnberger See gesperrt

Schnee auf der Zugspitze, steigende Hochwassergefahr in Deutschland und Bayern und eine drohende Evakuierung in Hildesheim - das Wetter hat am Mittwoch für Deutschland viele Überraschungen in petto. Nach starken Regenfällen kämpft die Feuerwehr in Hildesheim (Niedersachsen) gegen drohende Überschwemmungen. „Bisher halten unsere Dämme. Wir sind hier aber nach wie vor auf alles vorbereitet. Auch auf eine Evakuierung“, sagte ein Sprecher der Feuerwehr in Hildesheim am Mittwochmorgen. Sollte ein bedrohtes Wohngebiet geräumt werden, wären laut Stadt 1100 Menschen betroffen. 

In Thüringen, Hessen und im Allgäu haben einige Flüsse bereits die erste Hochwassermeldestufe 1 erreicht, die Itz in Thüringen sogar Stufe 2. Für die bayerischen Flüsse liegen noch keine Warnungen vor. Die Roseninsel im Starnberger See wird am Mittwoch witterungsbedingt nicht angefahren. Wegen „sturmartiger Böen“ sei eine sichere Überfahrt nicht möglich, daher gibt es an diesem Mittwoch keinen Fährbetrieb.

In Schwaben hat das Unwetter bereits ein erstes Todesopfer gefordert. Wie die Bild berichtet, hat sich ein 19-Jähriger mit seinem Auto überschlagen und verlor dabei sein Leben. Die Polizei vermute derzeit, dass der 19-Jährige bei strömendem Regen zu schnell unterwegs war.

Im Harz ist eine 69-jährige Frau nahe eines Flusslaufes verschwunden. Derzeit kann laut Bild nicht ausgeschlossen werden, dass die Frau am Dienstag in den stark ansteigenden Fluss gefallen sei.

Aktuelle Unwetterwarnkarte des DWD von 11.10 Uhr.

Erstmeldung 7 Uhr:

Der Sommer legt in dieser Woche eine Pause ein. Schuld daran ist Höhentief Alfred, das jede Menge Regen mitbringt. Bis Mittwochabend werden in großen Teilen Bayerns weitere 10 bis 20 Liter pro Quadratmeter erwartet, so dass sich über den gesamten Zeitraum hinweg gebietsweise zwischen 35 und 50 Liter aufsummieren können. An den Alpen, im Vorland sowie am Bayerwald hält der Dauerregen noch bis in die Nacht zum Donnerstag hinein an. Dort muss nochmals mit 20 bis 40 Litern (gesamt: 40-60 l) gerechnet werden. In Staulagen der Alpen sind stellenweise bis zu 60 Liter (gesamt: bis zu 100 Liter) möglich. Lediglich im Nordosten Bayerns sollten keine Warnschwellen überschritten werden. 

Warnung vor ergiebigem Dauerregen bis 80 Liter/Quadratmeter

Der Deutsche Wetterdienst hat deswegen am Dienstagabend eine Unwetterwarnung für ganz Oberbayern herausgegeben: Infolge des Dauerregens von bis zu 80 Liter pro Quadratmetersind unter anderem Hochwasser an Bächen und kleineren Flüssen sowie Überflutungen von Straßen möglich. Es können zum Beispiel Erdrutsche auftreten. Die Unwetterwarnung gilt bis Donnerstagmorgen 3 Uhr. Besonders die Landkreise Bad Tölz, Miesbach, Rosenheim, Traunstein und Berchtesgadener Land sind derzeit betroffen.

Momentan sind noch keine Hochwassermeldestufen der bayerischen Flüsse ausgeschrieben. Anders sieht es in Niedersachen, Thüringen und Sachsen-Anhalt aus. Dort mussten bereits am Dienstag Feuerwehr und Technisches Hilfswerk Straßen sperren, Gebäude leerpumpen und Sandsäcke einsetzen. Besonders stark betroffen waren die Region Hannover und die Landstriche unmittelbar südlich davon.

Regen und Sturmböen lassen Rettungskräfte schwitzen

Die Temperatur reicht von überaus kühlen 13 Grad an den Alpen sowie den östlichen Mittelgebirgen bis zu 21 Grad im Raum Aschaffenburg.

Südlich der Donau kommt es bis in den Nachmittag hinein zu Böen um 50 km/h aus West. Im oberen Bayerwald sowie in mittleren und höheren Lagen der Alpen treten bis Mittwochabend Sturmböen zwischen 70 und 90 km/h, auf höheren Alpengipfeln auch schwere Sturmböen bis 100 km/h auf. Im Laufe der Nacht zum Donnerstag lässt der Wind auch im Bergland immer mehr nach. Vor allem im Süden Bayerns ist tagsüber auch ein kurzes Gewitter nicht ganz ausgeschlossen.

Schnee auf der Zugspitze am Dienstag

Vorhersage Donnerstag

Am Donnerstag ziehen von Westen schauerartige Regenfälle durch. Gegenüber den Vortagen lässt sich zumindest gelegentlich auch mal die Sonne blicken, am längsten wohl in Richtung Allgäu. Die Höchstwerte verteilen sich zwischen 17 Grad im südlichen Bayerwald und 23 Grad im Raum Würzburg. Der Wind weht zeitweise mäßig, in Böen frisch aus West bis Südwest.

In der Nacht zum Freitag sind anfangs nur vereinzelte Schauer unterwegs. Von Württemberg und Hessen her häufen sich diese im Laufe der zweiten Nachthälfte wieder, auch einzelne Gewitter sind nicht auszuschließen. Die Temperatur geht zurück auf 15 bis 11 Grad.

Vorhersage Freitag

Am Freitag kommt es vormittags an den Alpen und im Vorland noch zu schauerartigen Regenfällen. Sonst bleibt es bei einem Mix aus Wolken und einigen sonnigen Abschnitten meist trocken. Bei mäßigem bis frischem, in Böen teils starkem Westwind klettern die Temperaturen auf 18 bis 24 Grad.

In der Nacht zum Samstag klart der Himmel gebietsweise auf. Längere Zeit halten sich die Wolken noch entlang der Alpen. Die Frühwerte liegen zwischen 14 und 9 Grad.

mh

Quelle: rosenheim24.de

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