Die Wahrnehmung der Bevölkerung sei oft falsch

"Aiblinger Asylunterkunft ist kein krimineller Brennpunkt"

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Bad Aibling - Die Polizei überprüfte am Dienstag in einer großangelegten Razzia die Gemeindschaftsunterkunft für Asylbewerber. Die Aktion sollte im Besonderen der Überprüfung der anwesenden Personen dienen.

In den frühen Morgenstunden führte die Bad Aiblinger Polizei eine großangelegte Kontrollaktion in der Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber in der Krankenhausstraße durch.

Insgesamt wurden dort über 70 Gramm Marihuana sichergestellt und über zehn Personen bekamen eine Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch. Sie hielten sich ohne die erforderliche Berechtigung auf.

Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd will mit derartigen Einsätzen frühzeitig verhindern, dass sich Brennpunkte bilden oder Situationen verfestigen, die ein positives Zusammenleben innerhalb und außerhalb der Unterkunft unnötig erschweren. In der Vergangenheit kam es laut Pressemitteilung der Polizei in der Asylbewerberunterkunft immer wieder zu gefährlichen Körperverletzungen, Eigentumsdelikten und Straftaten aus dem Bereich der Betäubungsmittelkriminalität. 

Kein krimineller Brennpunkt

Um einen kriminellen Brennpunkt handelt es sich dort aber nicht. Das stellte Andreas Nieß von der Aiblinger Polizeiinspektion auf Anfrage von Radio Charivari klar. Die Wahrnehmung der Bevölkerung sei oft falsch. Laute Streits seien nicht gleich Randale, so Nieß. Oft sei auch nur die Musik zu laut. Eine Aufforderung zur Lautstärkenreduzierung durch die Beamten reiche oft schon aus, betont er.

Quelle: mangfall24.de

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