Zugunglück in Bad Aibling jährt sich zum zweiten Mal

Meridian gedenkt im kleinen Kreis - Opferanwalt kämpft weiter!

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Bad Aibling - Das fürchterliche Zugunglück von Bad Aibling jährt sich am Freitag zum zweiten Mal. Nach wie vor kämpft Opferanwalt Friedrich Schweikert dafür, dass die Bahn zur Verantwortung gezogen wird.

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Sie trage sehr wohl Schuld an dem Unglück, so Schweikert. Seiner Meinung nach war das unübersichtliche Not-Telefon im Stellwerk ein Mitauslöser für die Katastrophe. Es müsse auf absehbare Zeit überarbeitet werden, da sich die Bahn bei einem möglichen weiteren Unglück durch eine fehlerhafte Bedienung des Notfalltelefons nicht rausreden könne, so Schweikert gegenüber Radio Charivari.

Unterdessen teilte die Stadt Bad Aibling mit, dass es am Freitag keine Gedenkfeier gibt. Die Stadt will nur alle fünf Jahre im größeren Rahmen an die Opfer gedenken. Der Meridian hat eine interne Gedenkfeier im engsten Kreis geplant. Zu dieser sind nur Kollegen und Angehörige geladen. 

Luftaufnahmen vom Zugunglück

Bei dem Unglück am Morgen des 9. Februar 2016 stießen auf der eingleisigen Strecke zwischen Kolbermoor und Bad Aibling zwei Züge frontal zusammen. Damals wurden zwölf Menschen getötet und 89 zum Teil schwer verletzt. Dies war die schwerste Katastrophe in der Region seit dem Eishallen-Einsturz in Bad Reichenhall im Januar 2006 (15 Tote, 34 Verletzte).

Quelle: mangfall24.de

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