Vorzeitig aus dem Gefängnis entlassen

Zugunglück von Bad Aibling: Fahrdienstleiter ist frei!

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Zwölf Menschen starben beim Zug-Unglück von Bad Aibling.
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Bad Aibling/Traunstein - Vor rund zweieinhalb Jahren erschütterte das verheerende Zugunglück von Bad Aibling die Region und ganz Deutschland. Jetzt gibt es Neuigkeiten vom Fahrtdienstleiter.

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Der Mann, der vom Traunsteiner Landgericht im Dezember 2016 wegen fahrlässiger Tötung in zwölf Fällen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden war, befindet sich inzwischen wieder auf freiem Fuß. Das verbleibende Drittel der Strafe sei dem Mann, der zum Zeitpunkt des Urteils 40 Jahre alt war, erlassen worden, berichtet der Bayerische Rundfunk. Bis Juli 2021 läuft jetzt die Bewährungszeit für den Fahrdienstleiter.

Bei dem schrecklichen Unglück am 9. Februar 2016 auf der Bahnstrecke Rosenheim - Holzkirchen waren zwölf Menschen getötet worden, darunter auch beide Lokführer. Weitere 89 Personen wurden verletzt. Zwischen Bad Aibling und Kolbermoor waren auf freier Strecke zwei Züge frontal kollidiert. Im Prozess hatte sich dann herausgestellt, dass der Fahrdienstleister abgelenkt war, da er während seiner Dienstzeit auf seinem Smartphone das Spiel "Dungeon Hunter 5" spielte.

Schon direkt nach der Urteilsverkündung hatte es damals Spekulationen gegeben, wann der Fahrdienstleiter möglicherweise auf freien Fuß kommen könne.

Quelle: mangfall24.de

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