Notarzt berichtet von Erlebnissen aus Unglückszug

"Muss unglaubliche Bilder aus dem Kopf bekommen!"

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Bad Aibling - Zwei Tage nach dem schrecklichen Zug-Unglück bei Bad Aibling mit zehn Toten kommen immer mehr grausame Details ans Licht. Im OVB berichten nun ein Notarzt über seine Erlebnisse in den Unglückszügen.

+++ Alle Infos vom Donnerstag im Live Ticker +++

Der Jugendliche schrie in Panik, er war komplett eingeklemmt. Angst und Panik müssen ihn fast aufgefressen haben“, sagte Dr. Michael Riffelmacher den OVB-Heimatzeitungen über einen 17-jährigen Schwerverletzten, den er im Zug rund drei Stunden fürsorglich betreute, ehe er schließlich mit schwerem Gerät endlich gerettet werden konnte.

Davor haben sich dramatische Szenen abgespielt. Es bedurfte laut OVB höchster Anstrengungen und eines doppelten Greifers, um zunächst zumindest eine ganze Hand des Verunglückten freizulegen. Erst dann konnte der Notarzt dem Patienten so erreichen, dass er ihm Schmerzmittel und Medikamente verabreichen konnte. Zudem schildert Riffelmacher im OVB, dass der Jugendliche bereits aufgeben wollte. „Ich will nicht mehr leben. Lass mich einfach sterben“, soll der 17-Jährige zu Riffelmacher gesagt haben.

Doch Riffelmacher kämpfte Seite an Seite mit einem Rettungsteam und einer Bundespolizistin insgesamt um drei schwer verletzte Patienten. Die gute Nachricht zum Schluss: Alle scheinen inzwischen über den Berg zu sein. „Das hilft auch mir. Denn auch ich muss diese Schreie, diese verzerrten Gesichter und diese unglaublichen Bilder aus dem Kopf bekommen“, so der Arzt gegenüber dem OVB.

Den ausführlichen Artikel lesen Sie auf OVB Online oder in der gedruckten Heimatzeitung!

Quelle: mangfall24.de

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