Gericht stellt fest: Es wurde falsch geblitzt

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Bad Aibling - Ein Rosenheimer konnte nicht glauben, dass er zu schnell gefahren sein soll. Er hat letztlich bewiesen, dass der Fehler nicht bei ihm lag.

Ein Rosenheimer, der im November 2012 Bad Aibling geblitzt wurde, muss nicht zahlen. Mit einem einfachen Einspruch hat das jedoch nichts zu tun. Der Fall musste erst vor Gericht, damit klar wurde, dass es keinen Hinweis auf eine Geschwindigkeitsbeschränkung gab. Das berichtet das OVB am Donnerstag.

Der Mann konnte von Beginn an nicht glauben, dass er zu schnell war, als er im Februar den Bescheid erhielt. Er ging an den Ort des Geschehens, die Kolbermoorer Straße am Ortseingang von Bad Aibling, und machte mit dem Smartphone ein Beweisvideo. Das Ergebnis: Es gab keine entsprechende Beschilderung. Der Vertreter des zuständigen Zweckverbandes musste einräumen, dass die Problematik dort bereits seit Januar oder Februar bekannt war.

Der Rosenheimer muss nun nicht zahlen. Wer allerdings auf gleiche Weise geblitzt wurde und bereits gezahlt hat, bekommt nichts zurück.

Inzwischen wurde an der fraglichen Stelle ein Ortsschild aufgestellt.

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © dpa

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