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Schleuser: Hier verstecken sich acht Leute

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Rosenheim - Die Bundespolizei hat am frühen Freitagmorgen einen Afghanen aufgehalten, der acht Leute auf der Ladefläche unter einer Decke versteckt einschleusen wollte:

Die Bundespolizei hat am Freitag (9. März) auf der A 8 bei Rosenheim die Einschleusung von acht Personen vereitelt. Ein Afghane beförderte sieben Landsleute und einen irakischen Staatsangehörigen illegal nach Deutschland. Sechs Geschleuste waren auf der Ladefläche unter Decken versteckt. Die Bundespolizeiinspektion Rosenheim ermittelt gegen den Fahrzeugführer.

Kurz nach dem Inntaldreieck zogen Fahnder der Bundespolizei gegen 1.45 Uhr einen Kleintransporter mit deutscher Zulassung aus dem Verkehr. Der Fahrer, ein 26-jähriger Afghane, konnte sich mit einer italienischen Aufenthaltserlaubnis ordnungsgemäß ausweisen. Dagegen führten seine beiden Beifahrer keine Papiere mit. Ein Blick in den hinteren Teil des Fahrzeugs offenbarte den Bundespolizisten, dass sich dort sechs weitere Personen verbargen. Sie lagen unter Decken neben dem Reserverad und dem spärlichen Gepäck auf dem Boden des Ladungsraums. Keiner von ihnen hatte einen Ausweis dabei.

Die Geschleusten im Alter von 14 bis 35 Jahren stammten eigenen Angaben zufolge aus Afghanistan, einer aus dem Irak. Sie schilderten, dass sie bereits vor Wochen aus ihrer Heimat in Richtung Europa aufgebrochen wären. Den Schleusern, denen sie sich anvertraut hätten, mussten sie für den Transport mehrere tausend Euro pro Person zahlen. Nach ersten Erkenntnissen der Bundespolizei erfolgte die illegale Tour in mehreren Abschnitten. Die letzte Etappe begann in Italien und führte über den Brenner nach Österreich. Von dort ging es weiter nach Deutschland.

Unter den Geschleusten befanden sich zwei Jugendliche im Alter von 14 und 15 Jahren. Sie konnten der Obhut eines Jugendamtes anvertraut werden. Über den weiteren Verbleib der anderen unerlaubt Eingereisten und ihres Fahrers wird ein Gericht zu entscheiden haben. Die Bundespolizei ermittelt gegen den Afghanen wegen des Einschleusens von Ausländern unter gefährlichen und unmenschlichen Bedingungen.

Pressebericht Bundespolizeiinspektion Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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