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Kuriose Erklärung bei anschließender Kontrolle

Jaguar-Fahrer (43) verfolgt Polizeiauto mit bis zu 180 km/h auf A8 - Drogentest positiv

Um den Beamten der Münchener Polizei, welche am Donnerstag (16. Dezember) über die A8 zu einem Einsatz fuhren, „den Rücken freizuhalten“, fuhr ein Mann mit einem SUV dem Einsatzfahrzeug hinterher - trotz Geschwindigkeitslimit und ohne Rücksicht auf die Rettungsgasse. Als er schließlich bei Wasserwiesen angehalten wurde, war seine Erklärung dürftig und sein Drogentest positiv.

Die Pressemeldung im Wortlaut:

A8/Raubling - Am Donnerstag war ein Streifenwagen der Münchener Polizei um die Mittagszeit im Eilmarsch zu einem Einsatz in Richtung Rosenheim unterwegs. Auf der A8 Höhe Holzkirchen fiel dem Fahrzeugführer im Rückspiegel ein Fahrzeug auf, das ihm beharrlich im Nacken saß, egal bei welcher Geschwindigkeit, egal bei welcher Geschwindigkeitsbeschränkung oder ob Rettungsgasse.

Auch bei 180 km/h ließ der SUV-Fahrer nicht abreißen. Darüber machte die Besatzung des Polizeiautos der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd Meldung, woraufhin sich weitere Streifenfahrzeuge an die Fersen hefteten. Die gemeinsame Fahrt führte schließlich über den Irschenberg und weiter bis Wasserwiesen, wo das überzählige Fahrzeug abgefischt und angehalten werden konnte. Der 43-jährige Fahrer aus dem Landkreis Miesbach befand sich mit einem SUV der Marke Jaguar auf Probefahrt, als er sich bemüßigt fühlte, dem Polizeiauto, das mit Sondersignalen unterwegs war, den „Rücken freizuhalten“.

Da nicht nur diese Idee, sondern auch das sonstige Verhalten vor Ort eine Ursache haben mussten, wurde die Kontrolle durch die Autobahnpolizeistation Holzkirchen auf alkohol- und drogentypische Auffälligkeiten ausgeweitet, was dazu führte, dass ein Drogenvortest positiv ausfiel und zum Nachweis eine Blutentnahme angeordnet wurde.

Auf der Suche nach seinem Führerschein wurden die Polizeibeamten fündig und förderten derer gleich zwei hervor, was nicht sein dürfte. So hatte der Miesbacher den einen verlustig gemeldet, jedoch das Wiederauffinden verschwiegen, was nach Abgabe einer eidesstattlichen Erklärung auch nicht sein dürfte. Das Autohaus, wo er sich das Auto zur Probefahrt ausgeliehen hatte, war erleichtert, dass es dieses ohne Schaden vor Ort abholen und in Empfang nehmen konnte. Derzeit werden Ermittlungen wegen Falscher Versicherung an Eides statt und wegen der Fahrt unter Drogeneinfluss getätigt, müssten jedoch in Abhängigkeit von weiteren Ansätzen erweitert werden.

Daher ergeht hiermit auch ein Zeugenaufruf, mit der Bitte an diejenigen, die am 16. Dezember zwischen 11.45 und 12.15 Uhr beim Befahren der A8 in Richtung Salzburg „haarsträubende“ Beobachtungen im Zusammenhang mit dem oben Geschilderten gemacht haben. Zeugen wenden sich bitte unter 08024/9073-0 an die Autobahnpolizeistation Holzkirchen.

Pressemitteilung Autobahnpolizeistation Holzkirchen

Rubriklistenbild: © Frank Rumpenhorst/dpa

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