Noch keine Entscheidung zum A8-Ausbau gefallen

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Noch keine Entscheidung ist in Sachen A8-Ausbau gefallen.

Bergen - Ob die Autobahn zwischen Rosenheim und der Landesgrenze vier- oder sechsspurig ausgebaut wird, ist noch immer offen. Grünen-Politiker Toni Hofreiter hat nun dennoch über den Ausbau informiert.

Veranstalter des Diskussionsabends im Bergener Festsaal waren der Kreisverband der Grünen und die Bürgerinitiative "A8 - Bürger setzen Grenzen". Etwa 180 Bürger waren anwesend.

Der Bundestagsabgeordnete Toni Hofreiter ist Mitglied im Verkehrsausschuss des Bundestages. Und forderte die Zuhörer auf, weiter am Ball zu bleiben, da es sich lohne, sich in dieser Angelegenheit mit großer Leidenschaft zu engagieren. "Lehnt weiterhin mit Entschiedenheit einen Ausbau 6+2 ab", sagte Toni Hofreiter. Und ermutigte die Besucher, sich weiter für einen Ausbau auf vier Fahr- und zwei Standspuren einzusetzen.

Der Abgeordnete brach eine Lanze für ein durchgängiges Tempolimit von 120 oder 130 Kilometern pro Stunde auf deutschen Autobahnen. Im Rahmen des Ausbaus der A8 müsse außerdem ein vernünftiger Lärmschutz angestrebt werden. Toni Hofreiter sagte, dass man sich wehren müsse, wenn nötig auch mit etwas Aggressivität. Denn nur brav, folgsam und ruhig zu sein, bringe nichts ein. Ein Ausbau 4+2 reiche völlig aus, bedeute weniger Flächenverbrauch, sei kostengünstiger und schaffe so die Möglichkeit, mehr Geld für Lärmschutz zur Verfügung zu haben.

Toni Hofreiter meinte, ein Vollausbau der A8 von Rosenheim bis zur Landesgrenze auf sechs Fahr- und zwei Standspuren würde nahezu eine Milliarde Euro kosten. Durch einen Ausbau 4+2 könnte der Bund viel Geld sparen.

Agnes Krumwiede, jüngstes Mitglied der bayerischen Grünen im Bundestag und zudem Mitglied im Ausschuss für Kultur und Medien, sprach über die Werte der Kultur.

Maria Kraus-Osenstetter aus Bergen, ebenfalls von Bündnis 90/Die Grünen, hatte die Gäste willkommen geheißen. Sie lobte Helga Mandl, die Sprecherin des Kreisvorstandes von Bündnis 90/Die Grünen, für die Organisation des Abends. Marlis Neuhierl-Huber, Vorsitzende der Bürgerinitiative "A8 - Bürger setzen Grenzen" erläuterte die Initiative und die bisher geleisteten Arbeiten.

oh/Chiemgau-Zeitung

Quelle: rosenheim24.de

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