35-Jährige getötet: Weitere Hintergründe

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In diesem Haus erstach der 22-Jährige seine Lebensgefährtin mit einem Küchenmesser.

Mühldorf - Der 22-jährige Mann aus Mühldorf hat bei der Kripo die tödliche Messerattacke auf seine 35-jährige Freundin gestanden. Jetzt wurden weitere Hintergründe der Tat bekannt:

Der zuständige Ermittlungsrichter am Amtsgericht Mühldorf erließ gestern Vormittag einen Haftbefehl wegen Totschlags.

Während eines heftigen Streits zwischen dem Pärchen am Neujahrstag kam es nach Angaben der Kripo zu Handgreiflichkeiten, die schließlich eskalierten. Dabei stach der 22-Jährige auf seine Lebensgefährtin ein. Vor der Messerattacke soll er, nach Informationen des Mühldorfer Anzeigers mit einer Flasche auf die junge Frau eingeschlagen haben. Nach dem Obduktionsbericht des Instituts für Rechtsmedizin in München waren drei mit einem Messer zugefügte Schnitt- und Stichverletzungen schließlich die Ursache für den Tod der Mutter von zwei elf- und 14-jährigen Buben.

Bilder vom Tatort

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Die Tatwaffe, ein Küchenmesser, stellten Polizeibeamte noch in der Tatnacht sicher und nahmen den dringend tatverdächtigen Lebensgefährten der Toten in der gemeinsamen Wohnung in Altmühldorf fest. In den Vernehmungen hat der junge Mann die Tat nach Angaben der Kripo inzwischen gestanden. Der zuständige Ermittlungsrichter erließ auf Antrag der Staatsanwaltschaft Traunstein am gestrigen Dienstagvormittag einen Haftbefehl wegen Totschlag gegen den 22-Jährigen. Er wurde gestern nach der Anhörung in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert.

Bereits vor dem tödlichen Streit soll es zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen den beiden gekommen sein. Dabei soll der Täter nach Aussagen der ehemaligen Schwiegereltern der Toten Möbel zerstört haben. Das Paar war erst wenige Wochen vorher zusammengekommen, die beiden Kinder der Toten leben bei den Großeltern.

sb/Mühldorfer-Anzeiger

Quelle: innsalzach24.de

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