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Polizei: „Nicht mit uns"

Wie bei 007: Raser mit Anti-Blitzer-Jalousie gestoppt

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Bindlach/Bayreuth - Achtung Polizei, Jalousie runter! Mit einer elektrischen Vorrichtung hat ein Autofahrer in Oberfranken auf Knopfdruck sein Kennzeichen verdeckt. Pech für ihn: Die Polizei beobachtete ihn.

Eine nicht alltägliche Feststellung machte eine Streifenbesatzung der Verkehrspolizei Bayreuth am späten Dienstagnachmittag bei der Kontrolle eines schwarzen BMW X5 auf der Autobahn A9 bei Bindlach. Das Auto war in James Bond-Manier mit einer Vorrichtung zum Verdecken des Kennzeichens versehen.

Polizisten entdeckten BMW "ohne" Kennzeichen  

Der BMW fiel den Verkehrspolizisten am Dienstagnachmittag zunächst bei der Fahrt auf der Autobahn A9 in südlicher Richtung auf, da an dem Fahrzeug kein vorderes Kennzeichen zu sehen war. Bei der anschließenden Kontrolle des Wagens an der Anschlussstelle Bindlacher Berg stellte sich auch rasch der Grund dafür heraus. Der 54-jährige Fahrer des BMW aus Baden-Württemberg hatte nämlich auf dem eigentlichen Kennzeichen eine Halterung mit einer Art elektrischen Jalousie betrieben. Diese wurde mittels Fernbedienung aus dem Fahrzeuginnenraum betätigt, wodurch es möglich war, das Kennzeichen abzudecken. 

"Nicht mit uns"

Die Polizei stellte ein Twitter-Video ins Netz, in dem sie vor dieser Masche warnte. „Nicht zu empfehlen" und „Nicht mit uns", schrieben die Beamten dazu. Denn: bei Kennzeichenmissbrauch droht eine Geldstrafe oder Gefängnisstrafe bis zu einem Jahr.

Noch vor Ort wurde die Halterung abmontiert

Der geständige Fahrer gab an, dass er „unliebsame Bilder“ der Polizei umgehen wollte. Er wurde wegen Kennzeichenmissbrauchs angezeigt. Weiterhin prüfen die Beamten, ob er damit während seiner Fahrt noch weitere Verkehrsverstöße begangen hat. Die nicht zulässige Vorrichtung montierten die Polizisten noch vor Ort ab und stellten sie sicher.

mh/Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberfranken

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