Wissenswertes rund ums Auto

Getriebe- und Motoröl: Was ist der Unterschied?

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Motoröl muss in regelmäßigen Abständen gewechselt werden, weil es aufgrund der Verbrennungsvorgänge im Motor verschmutzt und dadurch seine Schmierfähigkeit verliert.

Öl ist Öl - nicht ganz. Vor allem bei den Ölen, die im Auto zum Einsatz kommen, gibt es große Unterschiede. Getriebeöl zum Beispiel ist dünnflüssig und wird in der Regel nicht gewechselt.

Motoröl und Getriebeöl kommen beide im Auto zum Einsatz. Allerdings dienen sie unterschiedlichen Zwecken und verfügen daher laut Tüv Nord auch über unterschiedliche Eigenschaften.

Was ist Getriebeöl?

Getriebeöl ist ein Spezialöl für das Getriebe und den Achsantrieb. Es ist im Gegensatz zum Motoröl, das direkt im Verbrennungsmotor zum Einsatz kommt, nicht so hohen Temperaturen ausgesetzt. Es ist dünnflüssiger als Motoröl und zeichnet sich durch eine niedrigere Viskosität aus. Außerdem wird Getriebeöl einmal ab Werk eingefüllt und verbleibt dann in der Regel ohne Austausch auf Dauer im Auto.

Was ist Motoröl?

Motoröl muss dagegen in regelmäßigen Abständen gewechselt werden, weil es aufgrund der Verbrennungsvorgänge im Motor verschmutzt und dadurch seine Schmierfähigkeit verliert. Im Getriebe gibt es einen derart hohen Verschleiß nicht. Getriebeöl sollte nicht anstelle von Motoröl verwendet werden, weil es den hohen Temperaturen nicht standhält und somit auch nicht für die notwendige Schmierung sorgen kann.

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dpa/tmn

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