Was ist ein Matrixscheinwerfer?

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Scheinwerfer ohne Matrix können andere Autofahrer blenden. Foto: Fredrik von Erichsen

Matrixscheinwerfer gehören inzwischen zum Standard der Auto-Lichttechnik. Sie blenden den Gegenverkehr nicht aus und erleichtern so das Fahren bei Dunkelheit.

Essen (dpa/tmn) - Mit eingeschaltetem Fernlicht fahren, ohne andere Verkehrsteilnehmer zu blenden, ist dank moderner Technik mittlerweile möglich. Dabei kommen sogenannte Matrixscheinwerfer zum Einsatz.

Sie stellen das Fernlicht automatisch so präzise ein, dass die Fahrer entgegenkommender Autos nicht irritiert werden, erläutert der Tüv Nord. Ein ausgeklügeltes System aus Frontkamera und bis zu 25 einzeln steuerbaren Leuchtdioden erkennt andere Fahrzeuge in Bruchteilen von Sekunden und leuchtet nur die notwendigen Teilbereiche zwischen den Fahrzeugen aus.

Die Fahrbahn erscheint jederzeit hell und gleichmäßig ausgeleuchtet, während die Matrixscheinwerfer den Lichtstrahl der einzelnen Leuchtdioden optimal verteilen. Denn sobald die Frontkamera ein Gegenlicht erkennt, schaltet die intelligente Steuerung einzelne Dioden der LED-Scheinwerfer aus, um das entgegenkommende Fahrzeug nicht zu blenden.

Genauso schnell schaltet die Steuerung die Dioden wieder ein, sobald das entgegenkommende Fahrzeug vorbeigefahren ist. Dann ist das Fernlicht wieder komplett. Matrixscheinwerfer sind in der Regel in teureren Fahrzeugen verfügbar, aber erste Hersteller bieten sie auch in der Kompaktklasse an.

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