So fährt sich der Offroader

V90 Cross Country: Schwedenkombi fürs Gelände

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Hochbeinig: Der Volvo V90 Cross Country verfügt über 21 Zentimeter Bodenfreiheit – viele SUVs haben nicht mehr.

Volvo hat sich zum 20. Geburtstag seiner Offroad-Serie einen V90 Cross Country spendiert. Wir wagten eine erste Fahrt im höhergelegten Kombi mit Abenteuer-Look – und zwar im Schnee.

Die Optik macht den Unterschied! Der rustikale Schwedenkombi bietet im Vergleich zum herkömmlichen V90 gleich 21 Zentimeter Bodenfreiheit, einen Unterfahrschutz an Front und Heck, einen schwarzen Kühlergrill sowie Seitenschweller und größere Radhäuser.

Leder und Echtholz im Volvo V90 Cross Country

Im Inneren herrscht Wohlfühlambiente. Dank der sechs Zentimeter höheren Karosserie hat man im Geländekombi eine Übersicht fast schon wie beim SUV, dem XV90. Das Interieur ist mit Leder und Echtholz verkleidet. In der Mitte des übersichtlichen Cockpits prangt neben der digitalen Instrumentenanzeige und einem Head-up-Display ein 9,2 Zoll großer Touchscreen.

Neu abgestimmt wurde das Fahrwerk. Das federt auch grobe Unebenheiten wie Querrillen komfortabel weg und hält den immerhin 4,94 Meter langen und 1,93 Tonnen schweren Kombi zusammen mit der direkten und leichtgängigen Lenkung souverän in der Spur. Der im Cross Country serienmäßige elektronische Allradantrieb sorgt vor allem auch bei winterlichen Straßenverhältnissen jederzeit für den richtigen Grip.

Lenkung, Getriebe und Antrieb lassen sich speziell einstellen: neben Eco, Normal und Dynamic gibt es zusätzlich den Off-Road-Modus bis Tempo 40 km/h. Er gestattet mehr Schlupf und verteilt die Kraft schon früher auf die Räder.

So pflügt sich der Volvo V90 Cross Country durch den Schnee

Auf vereister Piste meistern wir so nicht nur problemlos den Slalom-Parcours, auch steile und mit viel Schnee bedeckte Anstiege pflügt unser Cross Country souverän hinauf. Bei der anschließenden Talabfahrt unterstützt die serienmäßige Bergabfahrhilfe sicher und kontrolliert. Lediglich dem misstrauischen Fahrer steht bisweilen die eine oder andere Angstschweißperle auf der Stirn.

Unser Autor Uwe Fajga wagte sich mit dem Volvo V90 Cross Country auch in verschneite Berge.

Für normale Straßen bietet der Cross Country neben allen anderen umfangreichen Sicherheitssystemen zusätzlich ein Novum: Der Driving-Assist-Pilot erlaubt teilautonomes Fahren bis 130 km/h – erstmals auch ohne ein vorausfahrendes Fahrzeug, an dem sich bisher immer orientiert werden musste.

Das kostest der Volvo V90 Cross Country

All die Pracht hat ihren Preis: Für den Allrad-Kombi stehen je zwei Diesel (190 und 235 PS) ab 56.350 Euro sowie zwei Benziner (254 und 320 PS) ab 57.300 Euro jeweils mit Achtgang-Automatik zur Verfügung. Unser Testverbrauch mit dem D5-Diesel mit 235 PS und 480 Nm Drehmoment lag mit 8,9 Litern/100 km jedoch ziemlich hoch. Der Normwert liegt bei 5,3 Litern (kombiniert).

Schneekönig: Volvo V90 Cross Country

Uwe Fajga

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