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Wer steckt dahinter?

Geheimnisvolle Werbung: "Umparken im Kopf"

Opel Kampagne
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Opel kämpft gegen Vorurteile.

"Wer schwul ist, kann nicht Fußball spielen" oder "Rothaarige Frauen sind feuriger" - mit diesen Vorurteilen setzt sich die Webseite umparkenimkopf.de auseinander. Wer steckt dahinter?

Mit Vorurteilen haben viele selbst zu kämpfen. Die Webseite mit dem Label "umparkenimkopf. de" macht genau das zum Thema. Hier werden gängige Klischees dargestellt und zerpflückt. Die Beispiele sind einfach:

"18 Prozent der Deutschen mögen keine Oliven. Davon haben 60 Prozent noch nie eine Olive probiert" oder "Viele glauben Karriere mache Frauen unweiblich. 100 Prozent ihrer Männer sehen das anders".  Auch prominente deutsche Schauspieler wie Nadja Uhl, Joachim Król oder Fahri Yardim erzählen in kurzen Videos, welche persönlichen Erfahrungen sie selbst mit dem Thema Vorurteil gemacht haben.

In den Farben gelb und schwarz ist die Internetseite umparkenimkopf.de gehalten. Natürlich denken viele erstmal an den Fußballverein BVB. Doch der ist es wohl kaum.

Kampagne gegen verstaubtes Image

Doch wer steckt hinter der cleveren Idee, sich über seine Vorstellungen und Urteile mal Gedanken zu machen? "Oft verrät der zweite Blick mehr als der erste" ist dort zu lesen. Laut Impressum ist die moccatactic GmbH für die interaktive Onlineseite verantwortlich. Das ist kein Zufall. Denn, hinter der Kampagne steckt ein Unternehmen, dass ein Modell namens "Mocca" verkauft und selbst mit einem sehr spießigen Image zu kämpfen hat: Opel.

Die ältere Generation wird sich noch an den Spruch - "Jeder Popel fährt nen Opel" erinnern. Der ist zwar nicht nett, doch drückt der Satz genau das Bild aus, was viele mit der Automarke zumindest damals verbunden haben oder immer noch verbinden.

Die schwarz-gelbe Kampagne soll das verstaubte Image aufpolieren. Die Autobauer aus Rüsselsheim treten zwar nicht offensichtlich auf, doch hat sich mittlerweile rumgesprochen, dass der Konzern hinter dem Auftritt steht. In der Mitte der Webseite läuft eine Countdownuhr, vielleicht wird nach ihrem Ablauf das Geheimnis offenbart.

Das Echo auf die Internetseite umparkenimkopf.de ist jedenfalls groß. Teilnehmer posten selbst und loben die Idee.

ml

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