Zu voreilig

Trotz zahlreicher Blitzerfotos: Mann muss Strafen nicht zahlen

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US-Amerikaner bekommt ständig Strafzettel, muss sie aber nicht bezahlen. (Symbolbild)

Seit 2011 hat Donald Schulz mindestens zehn Strafzettel bekommen. Die Polizei musste jeden davon wieder zurücknehmen. Der Grund dafür ist kurios.

Donald Schulz wohnt in New Orleans und bekommt immer wieder Strafzettel. Der Grund: Es sei zu schnell in der Straße vor seinem Haus unterwegs gewesen. Dabei gibt es nur ein Problem: Er ist gar nicht mit seinem Pick-Up gefahren. Und auch sonst niemand.

Denn sein Auto steht geparkt am Straßenrand. Das berichtet die Zeitung "The Sun". Demnach parkt Schulz seinen Wagen meist direkt vor einem Blitzer. Überschreitet nun ein anderer Autofahrer die vorgegebene Geschwindigkeit von 35 mph (etwa 56 km/h), erhält Schulz den Strafzettel dafür.

Das läge wohl an den verwendeten Blitzern, wie es heißt. Diese erfassen automatisch die Kennzeichen der geblitzten Autos und stellen einen Strafzettel aus. Dabei gerät aber immer wieder das Auto von Schulz ins Visier und nicht der wahre Übeltäter.

Auch interessant: Mann wird geblitzt – und muss am Ende 13.000 Euro zahlen.

Falsche Strafzettel in der ganzen Stadt

Aber nicht nur Schulz ist betroffen, sondern auch seine Familie. Dem US-Sender FOX sagte er, dass das Problem sogar die ganze Stadt betreffe. Zahlen musste er die Strafen bisher nicht. Allerdings muss er jedes Mal Beschwerde gegen die Strafzettel einlegen.

Lesen Sie außerdem von einem Bonner Polizisten, der am allerletzten Arbeitstag geblitzt wurde.

"Es ist ein Ärgernis. Ich musste mir mehrmals die Zeit nehmen und dort hinuntergehen und die Situation korrigieren", erklärte im Gespräch mit FOX News. Vor einigen Jahren habe er sogar einen eigenen Ansprechpartner bekommen, bei dem er die falschen Strafzettel rückgängig machen kann.

Video: Alles über Blitzer

Kuriose Blitzer-Bilder: Die verrücktesten Radarfotos

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