Toyota plant Rückruf von 3,8 Millionen Autos

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Detroit - Toyota steht die größte Rückrufaktion seiner Unternehmensgeschichte bevor. Nach einem tödlichen Unfall in Kalifornien sollen 3,8 Millionen Fahrzeuge überprüft werden.

Betroffen sind insgesamt acht Modelle der Marken Toyota und Lexus, darunter auch der Prius Hybrid. Den amerikanischen Behörden liegen inzwischen Berichte von 100 Fällen vor, in denen, wie bei dem Unfall in Kalifornien das Gaspedal blockiert war. Angaben zufolge verhake es sich mit der Fußmatte, die nicht ausreichend befestigt sei. Die Geschwindigkeit lasse sich so nicht mehr verringern. So sei es zu 17 Unfällen gekommen, bei denen fünf Menschen ums Leben kamen. US-Verkehrsminister Ray LaHood bezeichnete die Angelegenheit deshalb als dringend.

Toyota forderte seine Kunden bereits auf, alle Fußmatten im Pedalbereich zu entfernen. Die Matten seien nicht fehlerhaft, sagte der Sprecher. US-Kunden hätten jedoch die Angewohnheit, Fußmatten zu schonen, indem sie eine zweite darauf legten oder die Originalmatte entfernten. Die Ersatzmatte sei dann aber nicht korrekt befestigt. Die Ermittlungen zu dem Unfall in Kalifornien laufen. Mit dem Rückruf will der Konzern jedoch noch warten, bis die Untersuchung zu dem tödlichen Unfall abgeschlossen sind. Dann sollen die Autos in Werkstätten überprüft werden. Modelle auf dem deutschen Markt sind nicht betroffen. Allerdings könne man auch hierzulande nicht ausschließen, dass der Fahrer eine zweite Matte in den Fußraum legt.

dpa

Quelle: rosenheim24.de

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