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ADAC hat getestet

Unbekannte Spritfresser im Auto: Diese Komfortfunktionen gehen richtig ins Geld

Der aktivierte Schalter für die Sitzheizung in einem Mercedes. (Symbolbild)
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Die gute Nachricht: Sie müssen aus Spritspargründen auf die Sitzheizung im Winter nicht verzichten. (Symbolbild)
  • Jasmin Pospiech
    VonJasmin Pospiech
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Klimaanlage, Lenkradheizung oder Radio: Welche Komfortfunktion im Auto frisst eigentlich am meisten Sprit? Dieser Frage ist der ADAC jetzt nachgegangen – mit verblüffendem Ergebnis.

München – Der Autoclub ADAC hat jetzt untersucht, in welcher Größenordnung sogenannte Zusatzverbraucher den Spritkonsum von Benzin-betriebenen Autos bzw. den Stromverbrauch von E-Autos beeinflussen und welche Zusatzkosten diese verursachen. Während einige Komfortfunktionen wie Zuheizer, Klimaanlage oder Front-/Heckscheibenheizungen sehr kosten- und energieintensiv sind, fallen viele andere elektrische Zusatzgeräte kaum auf. Zwar verbrauchen vollautomatische Klimaanlagen interessanterweise weniger Sprit als halbautomatische oder manuelle Systeme, dennoch verursachen sie einen Mehrverbrauch von durchschnittlich zehn bis 15 Prozent. Wer in der Stadt unterwegs ist, muss sogar mit 20 Prozent Tankzuschlag rechnen.

Vernachlässigbar sind dem ADAC zufolge dagegen Zusatzleuchten, Heizungen für Lenkrad und Sitze, USB-Anschlüsse oder Radios. Die Mehrverbräuche werden bei diesen Beispielen mit Werten zwischen 0,02 bis 0,1 Liter pro 100 Kilometer angegeben. Bei bis zu zwei Litern Mehrverbrauch landen hingegen sogenannte Zuheizer, die dafür sorgen, dass Motor und Innenraum schneller warm werden, sowie beheizbare Front-/Heckscheiben (bis zu 0,8 Liter). Alle in der Untersuchung aufgeführten Verbraucher zusammen können schließlich den Spritkonsum auf rund 3,5 Liter pro 100 Kilometer erhöhen und damit Mehrkosten von fast fünf Euro je 100 Kilometer verursachen. Mehr zu den heimlichen Spritfressern im Fahrzeug lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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