Porsche will kleinere Autos bauen

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Stuttgart - Nach der Übernahme durch VW steckt sich Porsche offenbar jetzt neuartige Ziele. Die Autobauer denken über kleinere Modelle ihrer Sportwagen nach.

Möglich werden soll dies durch niedrigere Herstellungkosten aufgrund des neuen „integrierten Konzerns“. Im Detail werden bisher ein preiswerteres Einstiegsmodell unterhalb des Boxster sowie ein kompakter Geländewagen geplant. Dieser soll deutlich kleiner ausfallen soll als der 4,80 Meter lange und 1,93 Meter breite Cayenne. Entsprechende Vorhaben bestätigte Porsche-Entwicklungsvorstand Wolfgang Dürheimer im Gespräch mit der Branchenzeitung Automobilwoche. In Kooperation mit Volkswagen sei eine so deutliche Reduzierung der Fertigungskosten denkbar, dass ein vergleichsweise preisgünstiger Porsche erstmals denkbar sei. Vor der Übernahme durch VW hatte Porsche Pläne für ein entsprechendes Projekt unterhalb des Boxster regelmäßig geprüft und wieder verworfen, weil es sich ohne Partner nicht gerechnet hätte.

Ein kleiner Geländewagen von Porsche müsse sich laut Dürheimer in Größe und Interieur-Konzept klar vom Cayenne unterscheiden. Anders als vielfach spekuliert, würde ein kompakter Geländewagen von Porsche daher nicht auf dem Audi Q5 basieren, sondern eher in der Klasse des geplanten Q3 rangieren. Zu seinen Konkurrenten würde dann auch der neue BMW X1 zählen. Porsche neueste, vierte Baureihe Panamera wird zudem um ein Cabriolet erweitert.

Für die nächsten Generationen der Sportwagen 911 und Boxster/Cayman will Porsche im Vergleich zu den aktuellen Typen eine Verbrauchsenkung „mindestens im zweistelligen Prozentbereich“ umsetzen. Möglich werde dies hauptsächlich durch Verbesserungen von Motoren und Aerodynamik, während beim Gewicht durch Sicherheitsauflagen kaum Reduzierungen möglich seien, sagte der Entwicklungschef. Für beide Sportwagen werden, zunächst allerdings für Tests im Rennsport, mögliche Hybrid- und reine Elektroantriebe geprüft.

Quelle: Welt Online

Quelle: rosenheim24.de

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