Winterquartier

Oldtimer dürfen nicht feucht stehen

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Oldtimer werden eher im Frühjahr ausgefahren - im Herbst sollten die Lieblingsgefährte gut gelagert werden. Foto: Jens Buttner

Die Freiluftsaison ist vorbei. Da bleibt der Oldtimer eher in der Garage stehen. Bis zum Frühjahr sollte das Auto aber nicht vergessen werden. Damit das Fahren dann wieder Spaß macht, sind einige grundlegende Schritte wichtig.

München (dpa/tmn) - Für Genussfahrten ist der Winter kaum die richtige Zeit. Deshalb motten viele Oldtimer-Besitzer ihren Klassiker bis zum Frühjahr ein. Was sie dabei beachten sollten, erklärt der ADAC:

Standort: In einer klimatisierten, durchlüfteten Garage sind Oldtimer am besten aufgehoben. Die Temperatur im Lagerraum ist konstant, die Luftfeuchtigkeit sollte bei circa 40 Prozent liegen. Das senkt das Risiko, dass sich Kondenswasser bildet.

Lagerung: Um Pneus und Aufhängung zu schonen, ist es ideal, den Wagen aufzubocken. Wer das nicht machen kann, sollte mehr Druck auf den Reifen geben, damit sie sich nicht plattstehen, wie es im Fachjargon heißt. Zu viel Luft sollte aber auch nicht drauf - maximal drei Bar, lautet der Expertenrat. Wer seinen Liebling vor Staub schützen will, legt ein Baumwolltuch darüber, das atmungsaktiv ist. Nicht geeignet sind dagegen Überwürfe aus Kunstfasern oder Plastik.

Vorbereitung: Gibt es im Auto feuchte Stellen, sollte die Ursache vorm Einmotten behoben werden. Das können etwa Risse in der Dichtung des Scheibenrahmens sein. Um Schimmel vorzubeugen, sollten Fußmatten und andere lose Bodenbelägen aus dem Fahrzeug raus. Damit der Tank in der Winterpause nicht von innen rostet, wird er vorher voll getankt.

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