Spaniens hippe Kiste

Neuer Seat Ibiza: Agil, komfortabel, bezahlbar

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Der Ibiza ist eine hippe Kiste geworden: scharfe Kanten, neue Breite und auch innen ansehnlich.

Nächsten Monat rollt bereits die fünfte Generation des Seat Ibiza zu den Händlern. Der neue kommt aber noch hipper, komfortabler und dynamischer daher.

Die Kleinen machen es häufig den größeren Brüdern nach. So auch bei der Seat-Familie: Der neue kleine Ibiza ähnelt jetzt immer mehr seinen großen, durchgestylten Geschwistern Leon und Ateca. Von ihnen hat er neben der Optik auch zahlreiche innere Werte mitbekommen. Unser Eindruck: In der fünften Generation ist der kleine spanische Bestseller fescher, knackiger und komfortabler als je zuvor. Marktstart des Fünftürers ist am 10. Juni. Einstiegspreis: 12.990 Euro. Und so hat sich der Ibiza verändert:

Optik:

Keine Frage – der neue Ibiza ist ein Hingucker mit Aha-Effekten: Scharf gezogene Linien und Kanten statt rundlicher Formen sowie eine neue schnittige Lichtoptik vorn und hinten lassen den Ibiza dynamischer und eleganter wirken. Der Kleinwagen ist kaum gewachsen und dennoch größer: Die Länge von 4,05 Meter ist geblieben. Gewachsen ist er in der Breite um acht Zentimeter auf 1,78 Meter und im Radstand um zehn Zentimeter auf 2,56Meter – was sich positiv auf das Innenraumvolumen auswirkt.

Innenraum:

Das Raumgefühl ist jetzt üppig fast wie im Leon. Die Vordersitze sind vier Zentimeter breiter und langstreckentauglich. Auch im Fond haben jetzt selbst größere Zeitgenossen ausreichend Knie- und Kopffreiheit. Der Kofferraum schluckt mit 355 – 1165 Litern stolze 63 Liter mehr als zuvor. Zudem wurde die Höhe der Ladekante tiefer gelegt.

Ausstattung:

Im Innenraum wirkt alles aufgeräumt, funktional und wertig. Mittig integriert ist der bis acht Zoll große Touchscreen.  

Die vier Ausstattungsvarianten bieten mehr denn je – von schlicht bis edel mit Leder und Ambientebeleuchtung. Alles wirkt aufgeräumt, funktional und wertig. Auffällig ist das breite, mit farbigen Zierelementen verkleidete Cockpit, das allerdings wie die Seitentürverkleidung aus Hartplastik besteht. Mittig integriert ist der bis acht Zoll große Touchscreen mit Glasoberfläche fürs einfach bedienbare Navi und das Infotainment. Smartphone-Anbindung besteht für MirrorLink, AndroidAuto und Apple CarPlay – auch kabelloses Laden ist möglich.

Assistenzsysteme:

Der Ibiza ist ausgestattet wie ein Großer: City-Notbremsfunktion mit Fußgängererkennung, Stauassistent, automatische Distanzregelung, Rückfahrkamera usw.

Fahrgefühl:

Er macht so richtig Spaß: Mit neuem Fahrwerk, Lenkung und dem längeren Radstand fährt er sich knackig wie nie. Ob durch stramme Kurven oder über schlechte Wegstrecken, der Ibiza bleibt extrem spurtreu und federt nahezu alle Unebenheiten komfortabel weg. Was uns zudem auffällt, ist die Laufruhe im Inneren – selbst bei höheren Drehzahlen.

Motoren:

Den neuen Ibiza gibt’s mit vier 1,0-Liter Dreizylinder-Benzinern ab 12.990 Euro mit 65, 75, 95 oder 115 PS. Das Volumenmodell mit 95 PS (ab 15.240 Euro) verbraucht laut Seat 4,7l/100km – bei unserem Test kamen wir auf 6,5 Liter. Später folgt ein 1,5-Liter mit 150 PS. Als Diesel bietet Seat ein Trio mit 1,6-Liter Hubraum und 80 PS, 95 PS sowie 110 PS an. Auch eine Erdgasvariante mit 90 PS soll kommen.

Fazit:

Der neue Ibiza bietet viel! Spannendes Design, tolle Dynamik, stark verbessertes Fahrverhalten und Stabilität. Dazu ein verbesserter Innenraum mit deutlich erhöhtem Platzangebot. Bei Assistenzsystemen, Konnektivität und Infotainment steht er seinen großen Brüder Leon und Ateca kaum nach. 5,4 Millionen Liebhaber hat der Ibiza in den vergangenen 33 Jahren gefunden. Neue Anhänger dürfte der Polo-Konkurrent angesichts des attraktiven Preises mühelos generieren.

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Uwe Fajga

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