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Porsche 911 GT3: Brand-Ursache gefunden

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Porsche 911 GT3 ist Anfang Februar in der Schweiz ausgebrannt. Nach komischen Geräuschen aus dem Motorbereich, lief Öl, laut Polizeibericht, aus und der Heckmotor qualmte. Porsche hat nun die Brand-Ursache gefunden.

Anfang Februar haben zwei Porsche 911 GT3 gebrannt. Nun hat der Sportwagenhersteller den Grund für das Feuer gefunden. Die Konsequenz: 785 Porsche GT3 müssen sofort in die Werkstatt.

Porsche tauscht bei allen Porsche 911 GT3 des Modelljahres 2014 die Motoren. Die Zuffenhausener haben keine Wahl. Nachdem zwei Porsche GT3 in Italien und in der Schweiz nach einem Motorschaden in Brand geraten waren, liegen nun die Gründe für die Schäden an den Elfern vor.

Eine gelöste Pleuel-Verschraubung war, laut einer Mitteilung von Porsche, Schuld. Das lose Pleuel hätte demnach das Kurbelgehäuse beschädigt. Dadurch war in beiden Fällen Öl ausgetreten, das dann entflammte.

Nun tauscht Porsche in allen 785 betroffenen 911 GT3 Fahrzeugen aus dem Modelljahr 2014 die Motoren aus. Auch in den noch nicht ausgelieferten Autos werden jetzt Motoren mit einer optimierten Verschraubung eingebaut.

Nach Bekanntwerden der beiden Brände hatte Porsche seinen Kunden empfohlen die 911 GT3 bis auf weiteres stehen zu lassen und einen Abholservice angeboten. 

Der Porsche 911 GT3 ist in Deutschland seit August 2013 auf dem Markt. Das sportlichste 911-Modell mit 475 PS beschleunigt aus dem Stand in 3,5 Sekunden auf Tempo 100 und erreicht in weniger als zwölft Sekunden Tempo 200. Spitze fährt der Hochleistungssportler 315 Stundenkilometer. Hierzulande ist der Porsche 911 GT3 für rund 137.000 Euro zu haben.

ml

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