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Mann zahlt Knöllchen - und richtet Dauerauftrag an Polizei ein

Ein Mann bekam von der Polizei einen Strafzettel. Er zahlte ihn pünktlich - und richtete gleich noch einen Dauerauftrag ein. Die Polizei sucht jetzt den edlen Spender.

Die Polizei Dortmund bekommt seit Januar 2016 jeden Monat Geld, das sie eigentlich nicht haben will - und nicht kriegen sollte. 

Denn ein Mann richtete bei Zahlung des 30 Euro hohen Strafzettels gleich einen Dauerauftrag an die Polizei Dortmund ein.

Polizei sucht nach unbekanntem Spender

Am 7. Januar 2016 bekam ein Mann einen Strafzettel, weil er ohne angelegten Gurt unterwegs war: "Wie üblich bekam der 33-Jährige eine Zahlkarte mit nach Hause", schreibt die Polizei Dortmund auf ihrer Facebook-Seite. "Vorbildlich überwies in der Folge ein Freund des Mannes für ihn die 30 Euro."

Seither landen aber jeden Monat auf dem Konto der Dortmunder Polizei 30 Euro - mittlerweile sind schon 420 Euro zusammen gekommen. "Pünktlich zum 22. eines jeden Monats erreichen uns somit 30 Euro."

Wie die Polizei erklärt, überweisen die Kollegen das Geld monatlich zurück - und das werde auch weiterhin geschehen. Den Dauerauftrag einzustellen gelang bisher aber nicht: "Der Spender und der eigentlich betroffene Verkehrsteilnehmer verzogen an eine unbekannte Wohnanschrift", so die Polizei Dortmund.

Mit dem Aufruf bei Facebook soll der unbekannte Spender nun gefunden werden.

Von Simona Asam

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Rubriklistenbild: © Facebook / Polizei Dortmund

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