Die richtige Pflege spart bares Geld

So wird das Auto fit für den Frühling

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Landkreis - Der Frühling steht vor der Tür - und mit ihm auch der Frühjahrsputz für das Auto. Doch wie pflege ich mein Auto richtig? Hier die wichtigsten Tipps:

Endlich steht der Frühling vor der Tür! Die ersten warmen Sonnenstrahlen vertreiben Kälte und Nebel, draußen beginnt alles zu blühen und zu grünen. Nun wird es höchste Zeit für einen Frühjahrsputz. Doch nicht nur Haus oder Wohnung – auch das Auto braucht jetzt Reinigung und Pflege. Denn Frost, Matsch und Salz haben dem Wagen über den Winter kräftig zugesetzt. Wie Besitzer ihr Fahrzeug sicher und fit für den Frühling machen können, erklärt Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO. Auch für ein Auto ist der Winter eine anstrengende Zeit: Die Reifen schleudern Splitt und Schneematsch gegen den Lack, im Fußraum sammelt sich Streugut, auf der Karosserie bilden sich Salzkrusten.

„Sobald die Temperaturen steigen, sollten sich Autofahrer Zeit für eine Generalreinigung ihres Wagens nehmen“, rät Frank Mauelshagen, Kfz-Experte von ERGO. Ein Putztag sorgt nicht nur dafür, dass das Auto wieder in der Sonne blitzt. Wer sein Fahrzeug gründlich reinigt, trägt auch zu dessen langfristigem Werterhalt bei: Vor allem Streusalz greift den Lack an und muss daher möglichst zeitnah entfernt werden – am besten in einer Waschanlage. Denn: Das Waschen von Kraftfahrzeugen am Straßenrand oder in Garageneinfahrten ist wegen des Grundwasserschutzes vielerorts verboten!

Vorsicht vor Salzkrusten und Rostflecken

Bevor es in die Waschstraße geht, empfiehlt sich eine gründliche Hochdruckreinigung: „Dabei werden die gröbsten Schmutzpartikel weggespült, die in der Waschanlage sonst wie Schmirgelpapier wirken und Kratzer im Lack hinterlassen können“, erklärt Frank Mauelshagen. In vielen Anlagen gibt es auch spezielle Waschprogramme für den Unterboden, wo sich oft hartnäckige Salzreste verstecken.

Auch wenn die meisten Waschanlagen ebenso schonend wie gründlich vorgehen: In der Regel erreichen die automatischen Bürsten nicht alle Stellen des Fahrzeugs. Deswegen muss der Halter danach meist selbst noch Hand anlegen – an Türrahmen, Spiegeln sowie den Innenflanken von Kofferraum und Motorhaube. Am besten eignen sich dazu milde Seifenlauge und ein Schwamm. Wer derart gründlich geputzt hat, sollte anschließend noch den Lack inspizieren: Jetzt sind auch kleinere Schäden gut sichtbar, die sich zum Beispiel mit einem Lackstift ausbessern lassen. Werden sie übersehen, drohen Rostflecken.

Dazu der Tipp des Kfz-Experten: „Verlassen Sie sich bei der Farbe besser nicht auf Ihr Augenmaß, sondern verwenden Sie einen Lackstift nach dem vom Hersteller angegebenen Farbcode. Diesen finden Sie in der Regel auf einem Aufkleber im Motorraum oder im Türholm.“ Auch die Scheiben bedürfen einer sorgfältigen Reinigung, und zwar von innen und von außen. Auf beiden Seiten setzt sich im Winter ein Schmutzfilm ab, der vor allem in der Dämmerung oder bei direkter Sonneneinstrahlung massiv die Sicht einschränken kann.

Autofahrer tun gut daran, auch einen Blick auf den Zustand der Scheibenwischer zu werfen: Sind sie rissig oder schmieren, ist es an der Zeit, sie auszuwechseln. Nach einer längeren Schlechtwetterperiode geht meist auch das Scheibenwaschmittel zur Neige. „Deshalb sollten Autofahrer rechtzeitig daran denken, das Wischwasser aufzufüllen“, rät der Kfz-Experte von ERGO.

Auch im Auto gibt es einiges zu tun

 Im Innenraum des Fahrzeugs ist ebenfalls eine Grundreinigung nötig. Denn im Winter tragen die Passagiere mit ihren Jacken und Schuhen Nässe ins Auto. „Auch die Bodenbeläge brauchen von Zeit zu Zeit eine gründliche Reinigung. Sind sie feucht und klamm, hilft Zeitungspapier beim Trocknen“, rät Frank Mauelshagen. Für Polster und Teppiche gibt es spezielle Reinigungsmittel. Es kann auch sinnvoll sein, mit seinem Fahrzeug die Werkstatt aufzusuchen, um einen Frühjahrs-Check durchzuführen.

Einige Handgriffe können Halter selbst erledigen, wie das Kontrollieren der Füllstände von Öl, Brems- und Kühlflüssigkeit. Bei der Gelegenheit sollte auch gleich unnötiger Ballast ausgeladen, abmontiert und im Keller verstaut werden, zum Beispiel Schneeketten oder Skiträger. Beides erhöht den Benzinverbrauch – ebenso wie das Fahren mit Winterreifen bei steigenden Temperaturen: „Der Umstieg auf Sommerreifen sollte erfolgen, wenn die Temperaturen dauerhaft über 7 Grad Celsius liegen!  Bevor die abmontierten Winterreifen an einem kühlen und trockenen Ort gelagert werden, empfiehlt sich noch ein letzter prüfender Blick“, rät der ERGO Experte. Ist noch genug Profil vorhanden? Sind die Flanken frei von Rissen oder Beschädigungen?

„Vor der Demontage der Reifen ist es ratsam, den Luftdruck um 0,5 bar zu erhöhen. Denn auch eingelagerte Reifen verlieren langsam an Druck“, so der Tipp des Kfz-Experten. Deshalb ist es auch wichtig, bei den frisch aufgezogenen Sommerreifen gleich den richtigen Luftdruck einzustellen. Die entsprechenden Angaben finden sich im Fahrzeug meist auf einem Aufkleber im Handschuhfach oder im Türholm der Fahrer- oder Beifahrertür.

Pressemitteilung ERGO Versicherungsgruppe

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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