So kommen Sie per Auto sicher in den Urlaub!

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Eine Rettungsgasse sollte man sofort bilden, wenn der Verkehr ins Stocken gerät.

Wasserburg - Wenn am kommenden Ferienwochenende wieder tausende Urlauber in Richtung Süden starten, ist höchste Vorsicht auf den Autobahnen geboten!

Zwar möchte niemand kurz vor der Reisezeit über Zwischenfälle nachdenken, mit ein paar Tricks und der Absicherungskarte der Johanniter-Unfall-Hilfe kann aber jeder Autofahrer die eigene Sicherheit im Fall der Fälle erhöhen.

"Kein Warndreieck aufgestellt und nicht hinter der Leitplanke warten", zählt Wolfgang Baumüller die häufigsten Fehler am Pannen- und Unfallort auf. Als Leiter der Johanniter-Motorradstaffel im südöstlichen Oberbayern trifft er oftmals als erster an Unfallstellen auf Autobahnen ein oder sichert liegengebliebene Fahrzeuge ab. Noch schlimmer als im Auto sitzen zu bleiben sei nur, dabei auch nicht angeschnallt zu sein. Doch trifft die Autofahrer keine Schuld. Die Fahrschule ist oft lange her und die wenigsten hatten schon einmal eine Panne, geschweige denn einen Unfall. Mit ein paar Tricks und der Absicherungskarte der Johanniter können sich Autofahrer auf die Ferienzeit vorbereiten.

"Jeder sollte wissen, wo das Warnmaterial im eigenen Auto verstaut ist und wie es zu verwenden ist", empfiehlt Thomas Fuchs, Ausbildungsleiter bei den Johannitern in Wasserburg. Warnwesten seien zwar in Deutschland noch nicht Pflicht, garantierten aber eine gute Sichtbarkeit und sollten griffbereit in den Seitentaschen aller Sitzplätze liegen. Autofahrer sollten zudem wissen, wie sie schnell an ihr Warndreieck kommen, wie es aufgebaut wird und in welchem Abstand es zur Unfallstelle aufgestellt werden muss. "Der fließende Verkehr birgt Gefahren, vor denen der Seitenstreifen nur wenig Schutz bietet. Deshalb empfehlen wir: Raus aus dem Auto und hinter die Leitplanke", betont Fuchs.

Zum Start in die Ferien erinnern die Johanniter auch an die Rettungsgasse. "Nur wenn eine Rettungsgasse bereits dann gebildet wird, wenn der Verkehr ins Stocken gerät, haben größere Rettungsfahrzeuge später eine Chance schnell durchzukommen", erläutert der Motorrad-Retter Wolfgang Baumüller. "Die Gasse muss immer zwischen der linken Spur und der zweiten Spur von links gebildet werden. Genau so wichtig ist es, die Rettungsgasse nach der Durchfahrt des ersten Einsatzfahrzeugs für weitere Fahrzeuge offen zu halten."

Damit es bei den heißen Temperaturen am kommenden Wochenende auch bei längeren Staus nicht zu medizinischen Notfällen durch die große Hitze kommt, empfehlen die Johanniter, immer Trinkwasser mitzunehmen und rechtzeitig zu tanken. Denn im Stand kann ein Fahrzeug mit eingeschalteter Klimaanlage bis zu drei Liter pro Stunde verbrauchen.

Die Absicherungskarte der Johanniter steht zum Download unter www.johanniter.de/absicherung bereit.

Pressemeldung Johanniter Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

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