Hitze im Auto wirkt wie Alkohol

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Sommerhitze: Autofahren ist extrem anstrengend.

Am Wochenende steigen die Temperaturen auf bis 37 Grad. Die Sommerhitze kann eine ähnliche Wirkung wie Alkohol haben: Hinterm Steuer werden Autofahrer schneller müde, agressiv und unkonzentriert.

Eine Studie der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat gezeigt, dass sich thermische Belastung negativ auf das Fahrverhalten auswirkt. Die Reaktion wird langsamer und das Unfallrisiko steigt.

Der Automobilclub von Deutschland (AvD) empfiehlt, an besonders heißen Tagen verstärkt auf ein angenehmes Klima im Wagen zu achten.

Hitze im Auto: Die Sommersünden

Hitze im Auto: Was ist erlaubt und was verboten?

Vor Fahrtsantritt sollte der Wagen gut gelüftet und möglichst im Schatten abgestellt werden. Auch könne die Klimaanlage in den ersten Minuten auf Maximalleistung gestellt und anschließend dosiert zugeschaltet werden. Den Luftstrom dabei aber nicht direkt auf den Kopf oder unbekleidete Körperstellen richten, da sonst ein erhöhtes Infektionsrisiko durch Keime in der Klimaanlage besteht. 

Ebenso appellierte der AvD an Motorradfahrer, trotz der Temperaturen immer mit Schutzbekleidung unterwegs zu sein. Denn obwohl es dazu keine gesetzliche Regelung gebe, könnten im Falle eines Unfalls Schmerzensgeldansprüche gekürzt werden.

dpa/DAPD

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