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Bußgeld fällig?

Handy beim Telefonieren zwischen Ohr und Schulter – das kann Autofahrern drohen

Konzentriert am Steuer?
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Konzentriert am Steuer?

Wer als Autofahrer am Steuer mit einem zwischen Ohr und Schulter eingeklemmten Handy telefoniert, muss mit diesen Folgen rechnen.

Wer am Steuer mit einem zwischen Ohr und Schulter eingeklemmten Handy telefoniert, muss mit einem Bußgeld rechnen. Darüber berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa). Autofahrer könnten sich nicht darauf berufen, dass sie das Telefon ja nicht mit den Händen festgehalten haben. Das habe das Oberlandesgericht Köln nach eigener Mitteilung Anfang Dezember entschieden (Az.: III-1 RBs 347/20).

Handy im Auto unters Ohr geklemmt – es kann ein Bußgeld drohen

Im verhandelten Fall war laut dpa auf einem bei einer Geschwindigkeitsmessung aufgenommenen Foto zu sehen, dass die Fahrerin ein Mobilfunktelefon zwischen der Schulter und dem Kopf eingeklemmt hielt. Sie hatte im Gerichtsverfahren zugegeben, dass sie telefoniert hatte. Aber sie habe das Handy nicht festgehalten, und nur das sei ja verboten, argumentierte sie dem Bericht zufolge. Trotzdem war sie vom Amtsgericht zu einem Bußgeld verurteilt worden, wie dpa berichtet, wogegen sie sich in zweiter Instanz zur Wehr setzte.

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Am Steuer telefonieren – Freisprechanlage statt Handy am Ohr

Das Oberlandesgericht habe die Entscheidung jedoch bestätigt. Das „Halten“ eines Gegenstandes setze nicht notwendig die Benutzung der Hände voraus, so die Richter. In dem Einklemmen des Handys liege ein nicht unerhebliches Gefährdungspotenzial, weil das Risiko bestehe, dass das Mobiltelefon herunterfalle. Schon um dem entgegenzuwirken, könne der Fahrer sich nicht voll auf den Verkehr konzentrieren. Das sei auch der Unterschied zu einer Freisprechanlage.

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So teuer kommt das Handy am Steuer – Bußgelder und Punkte in Flensburg

Mit dem Handy am Steuer zu telefonieren kann durchaus teuer werden, es drohen nicht nur Bußgelder: 100 Euro und einen Punkt kostet das Telefonieren am Steuer während der Fahrt ohne Benutzung einer Freisprechanlage (werblicher Link). Bei Gefährdung beträgt das Bußgeld 150 Euro, dazu kommen zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot, wie etwa der ADAC informiert. Passiert gar ein Unfall, kostet dies 200 Euro Buße, es gibt einen Monat Fahrverbot und zwei Punkte. Zudem kann man unter Umständen wegen grober Fahrlässigkeit den Versicherungsschutz verlieren und muss den Schaden selbst bezahlen. (ahu) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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Quellen: dpa, ADAC

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StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr

StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Das Verkehrszeichen für den Überholverbot dürfte allen Autofahrern bekannt sein. Dieses neue Straßenschild ist eine Abwandlung dessen. Es gilt explizit als Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen. Das bedeutet in Straßenabschnitten, die mit diesem Verkehrszeichen ausgeschildert sind, dürfen mehrspurige Fahrzeuge (Autos, LKWs) keine Motorräder oder Fahrräder* überholen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch dieses Straßenschild dient dem Schutz von Fahrradfahrern. Es markiert einen Bereich, der als Fahrradzone gilt. Das bedeutet für Autofahrer, dass sie ab diesem Schild maximal mit Tempo 30 km/h fahren dürfen. Außerdem dürfen sie den Radverkehr weder gefährden noch behindern. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mal Hand aufs Herz: Vermutlich haben viele Radfahrer ohnehin von dieser Regelung Gebrauch gemacht - auch wenn sie bislang als Verstoß gewertet wurde. Jetzt ist das rechts Abbiegen an einer roten Ampel offiziell erlaubt - zumindest dort, wo der Grünpfeil für Radfahrer das kennzeichnet.Das gleiche Verkehrszeichen gibt es seit geraumer Zeit auch für Autofahrer. Doch es herrscht weiterhin noch viel Unwissenheit unter den Verkehrsteilnehmern bezüglich des Grünpfeils*. Denn korrekterweise muss man sich hierbei wie bei einem Stoppschild verhalten. Das bedeutet, das Fahrzeug muss zunächst vollständig anhalten und laut Straßenverkehrsordnung mindestens drei Sekunden stehenbleiben. Erst dann darf man bei einer roten Ampel rechts abbiegen, sofern kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird. Die gleichen Regelungen gelten auch für Radfahrer. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Dieses Verkehrszeichen kennzeichnet Radschnellwege unabhängig von der Beschaffenheit der Straße. Zum Beispiel bei sandigen Straßen soll so kenntlich gemacht werden, dass es sich um einen Radschnellweg handelt. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Mit diesem Straßenschild sollen künftig Bereiche für Lastenfahrräder freigehalten werden, wie etwa Parkbereiche, Abstellflächen oder Ladezonen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Fahrzeuge von Carsharing-Diensten* müssen mit dieser Plakette an der Windschutzscheibe klar erkennbar sein. Der Firmenname sowie das Kennzeichen müssen darauf zu sehen sein. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
PKWs, LKWs, Fahrräder, Fußgänger: Die meisten Verkehrsteilnehmer haben ein entsprechendes Sinnbild für Verkehrszeichen. Ab sofort gibt es auch eins für Fahrgemeinschaften. Allerdings gibt es noch keine Bereiche, wo dieses zum Einsatz kommen könnte. Ähnliches gilt beim folgenden Verkehrsschild. © Bundesanstalt für Straßenwesen
StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr
Auch Carsharing-Fahrzeuge bekommen ein eigenes Sinnbild. Es soll unter anderem in Parkbereichen eingesetzt werden, die für Carsharing-Autos bestimmt sind. © Bundesanstalt für Straßenwesen

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