Weihnachtlich

Falschparker können Strafzettel mit Teddybären bezahlen

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In der Weihnachtszeit können Autofahrer Strafzettel mit Spielsachen bezahlen. (Symbolbild)

Weihnachten steht vor der Tür und da haben auch manche Behörden ein gutes Herz. Statt Bußgelder einzusammeln, dürfen Parksünder Spielzeug spenden.

Falschparker sind das ganze Jahr über jedem ein Dorn im Auge; aber nicht in der Weihnachtszeit. Denn in Las Vegas und anderen Städten in den USA sowie Kanada freuen sich Kinder über Parksünder. Der Grund: Statt Bußgelder einzutreiben, haben sich die Behörden eine kreative und weihnachtlichere Methode ausgedacht.

Spielzeug statt Bußgeld: Falschparker dürfen spenden statt zahlen

"Toys for Tickets" heißt das alljährliche Programm, bei dem Falschparker Strafzettel nicht mit Geld bezahlen müssen. Sie können nämlich ihre Vergehen mit Spielsachen begleichen. Diese gehen dann an gemeinnützige Organisationen. In der Spielerstadt Las Vegas profitiert in diesem Jahr das "Salvation Army's Christmas Angel"-Programm, berichtet das Las Vegas Review-Journal.

Allerdings können nicht alle Falschparker ihre Strafe auf diese Weise bezahlen. Von dem Programm sind folgende Strafzettel ausgenommen:

  • Parken in zweiter Reihe
  • Verkehrsbehinderung
  • Parken auf dem Gehweg
  • Parken vor einem Hydranten bzw. einer Feuerwehrzone

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Toys for Tickets: Weit verbreitet in den USA und Kanada

Außerdem dürfen die Spielsachen nicht gewaltverherrlichend und nicht in Geschenkpapier verpackt sein. Zudem gilt die Regel: Das Spielzeug muss den gleichen oder einen höheren Wert haben als das Bußgeld.

Das Programm existiert bereits seit einigen Jahren und erfreut sich in den ganzen USA sowie in Kanada großer Beliebtheit. Viele kleine und große Städte nehmen daran teil. Dazu gehören unter anderem:

  • Calgary, Alberta, Kanada
  • Edmonton, Alberta, Kanada
  • Las Vegas, Nevada, USA
  • Red Deer, Alberta, Kanada
  • San Antonio, Texas, USA
  • Stony Plain, Alberta, Kanada

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anb

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