Verkehrssicherheit

EU fordert verpflichtende Sicherheitsfunktionen in Neuwagen

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Die EU will die Zahl der Verkehrstoten verringern.

Über 25.000 Verkehrstote gab es 2017 in Europa. Um die Zahl zu verringern, sollen Notbrems- und Spurhalteassistenten vorgeschrieben werden.

Seit 2001 hat sich die Anzahl der Verkehrstoten halbiert. Dennoch sind im Jahr 2017 rund 25.000 Menschen bei Verkehrsunfällen in der EU ums Leben gekommen. 135.000 weitere Menschen wurden schwer verletzt.

Tödliche Verkehrsunfälle verhindern

Um die Straßen sicherer zu machen, will die EU für Neuwagen bestimmte Sicherheitssysteme vorschreiben. Dazu gehören unter anderem Notbrems- und Spurhalteassistenten für Autos sowie Fußgänger- und Radfahrererkennung für Lkw.

Darüber hinaus unterstützt die EU-Kommission die Mitgliedstaaten bei der systematischen Ermittlung gefährlicher Straßenabschnitte und bei einer gezielteren Ausrichtung von Investitionen. Bis zu 10.500 Leben sollen laut EU mit diesen Maßnahmen bis 2030 gerettet und fast 60.000 schwere Verletzungen verhindert werden.

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Langfristig will die EU die Zahl der im Straßenverkehr Getöteten oder schwer Verletzten bis zum Jahr 2050 auf nahezu null bringen.

Verkehrsunfälle meist menschliches Versagen

Elżbieta Bieńkowska, EU-Kommissarin für den Binnenmarkt, Industrie, Unternehmertum und KMU, erklärt: "90 Prozent aller Verkehrsunfälle sind auf menschliches Versagen zurückzuführen. Die neuen obligatorischen Sicherheitssysteme, die wir heute vorschlagen, werden die Zahl der Unfälle verringern und den Weg in eine fahrerlose Zukunft des vernetzten und automatisierten Fahrens ebnen."

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Das Vorhaben ist ein Teil des Maßnahmenpakets "Europa in Bewegung". Alle Europäer sollen von einem sichereren Verkehrssystem, umweltfreundlicheren Fahrzeugen und fortschrittlichen technologischen Lösungen profitieren, während gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der EU-Wirtschaft gefördert wird.

anb

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