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Strom statt Sprit?

IAA 2013: E-Autos sollen auf Touren kommen

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Der e-Up wird fast 27.000 Euro kosten. Zum Vergleich: das Basismodell des Kleinwagens kostet 9.975 Euro - allerdings mit deutlich weniger Ausstattung als sie sein Elektrobruder bekommen wird.

2020 sollen eine Millionen E-Autos über deutsche Straßen stromern. Das klingt noch nach einem Traum. Auf der IAA in Frankfurt wollen Autohersteller nun mehr Power in die E-Mobilität bringen.      

Die geringen CO2 Schadstoffe zwingen deutsche Autobauer mehr Autos mit alternativen Antrieben auf den Markt zu bringen. Noch ist die Nachfrage nach E-Autos hierzulande gering, doch das soll sich ändern. Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (12. bis 22.9.) sind eine ganze Reihe von Modellen zu sehen:

Volkswagen

Deutschlands größter Autokonzern präsentiert zwei Elektro-Modelle, die schon in Kürze auf den Massenmarkt kommen. Ab Oktober wollen die Wolfsburger eine Elektro-Variante des Kleinwagens up! verkaufen, den e-up!. Der Grundpreis liegt mit 26.900 Euro rund zweieinhalb Mal so hoch wie bei der Basis-Version mit Verbrennungsmotor. Das Auto soll 130 Kilometer Reichweite haben. Auch der Verkaufsschlager des Konzerns, der Golf, rollt demnächst unter Strom über die Straßen mit einer Reichweite von bis zu 190 Kilometern. Zu den Händlern könnte der e-Golf Anfang 2014 kommen. Der Verkaufspreis ist noch unbekannt.

BMW

Ab November verkauft BMW sein erstes Elektroauto, das in großer Stückzahl gefertigt wird. Beim i3 handelt es sich um einen Kompaktwagen in Golf-Größe mit bis zu 160 Kilometern Reichweite und einem Kaufpreis ab 34.950 Euro. Ab 39.450 Euro will BMW eine Version des Autos mit zusätzlichem Benzinmotor verkaufen, der - falls nötig - Strom für den Akku erzeugt und dadurch die Reichweite auf um 300 Kilometer verlängert. Die Fahrgastzelle besteht aus Carbon, wodurch das Auto besonders leicht ist. Auf der IAA will BMW den Elektro-Sportwagen i8 vorstellen.

Mercedes

Mercedes B-Klasse Electric Drive kommt zuerst 2014 in den USA auf den Markt.

Unter der Kernmarke Mercedes-Benz verkauft Daimler bislang noch keinen Elektro-Pkw in großer Serie. 2014 soll die stromgetriebene B-Klasse auf den Markt kommen. Die Reichweite soll bei 200 Kilometern liegen, die Höchstgeschwindigkeit bei 160 Stundenkilometern. Mit seiner Kleinwagenmarke Smart verkauft Daimler seit vergangenem Jahr Elektroautos. Die Flitzer kosten ab 23.680 Euro, wenn die Batterie mitgekauft und nicht über ein Mietmodell finanziert wird. Die Maximalgeschwindigkeit liegt bei 125 Stundenkilometern, die Reichweite bei 145 Kilometern.

Audi

Schon 2009 präsentierte die Volkswagen-Tochter unter dem Namen e-tron einen stromgetriebenen Sportwagen. In den Verkauf ging das Modell jedoch nie. Derzeit gibt es bei Audi keine Pläne für reine Elektroautos. Stattdessen arbeitet Audi an einer Hybrid-Variante des A3, die mit einem kombinierten Verbrennungs- und Elektroantrieb ausgestattet ist. Mit dem Fahrzeug sollen auch 50 Kilometer nur mit Strom zurückgelegt werden können. Zu kaufen gibt es das Auto noch nicht.

Porsche

Der Sportwagenhersteller hat zwei Hybrid-Modelle im Angebot - Hybrid-Versionen des Geländewagens Cayenne und der viersitzigen Limousine Panamera. Der Panamera S E-Hybrid kommt ohne Verbrennungsmotor 36 Kilometer weit bei Maximaltempo 135. Das Fahrzeug gibt es ab 110.400 Euro. Den Cayenne Hybrid gibt es ab 83.000 Euro. Auch er kann kurze Strecken bis zu Tempo 60 rein elektrisch fahren.

Opel

Der Rüsselsheimer Hersteller bezeichnet seinen bis zu 161 km/h schnellen Ampera als Elektroauto. Das seit 2011 produzierte Auto kommt mit seinem Elektromotor 40 bis 80 Kilometer weit, je nach Fahrweise. Danach schaltet sich - wie bei den Hybrid-Modellen anderer Hersteller - ein Verbrennungsmotor dazu, was Reichweiten von bis zu 500 Kilometern ermöglicht. Opel senkte am Montag den Einstiegspreis von bislang 45.900 Euro auf 38.300 Euro.

Ford

Der Hersteller will in diesen Tagen mit seinem ModellFocus Electric durchstarten. Das Fahrzeug hat ein Maximaltempo von 137 Stundenkilometern und kommt bis zu 162 Kilometer weit. Der in Saarlouis produzierte Wagen ist ab knapp 40.000 Euro erhältlich.

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AFP

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