Die Wintersünden der Autofahrer...

Rosenheim - Den Motor beim Kratzen schonmal laufen lassen, die Sitzheizung lange nutzen: Wir warnen Sie vor den typischen Fehlern, die sie im Winter unnötig Sprit kosten.

Im Winter verbrauchen viele Autofahrer unnötig viel Benzin. Das muss nicht sein, denn diesem Problem kann man ganz einfach aus dem Weg gehen:

Scheiben freikratzen vor dem Starten des Autos ist schon einmal ein Anfang, denn bei den kalten Temperaturen dauert es einige Zeit, bis der Motor warm wird. Und so lange er noch kalt ist, ist der Benzinverbrauch deutlich höher als normal, genauso wie der Schadstoffausstoß. Wenn man dies beachtet, nimmt man gleichzeitig auch noch Rücksicht auf die Umwelt.

Die Standheizung ist eine umweltschonende Methode, das Auto zu wärmen. Zwar verbraucht die viel Sprit, aber nach 20 Minuten ist das Fahrzeug bereits so aufgewärmt, dass die Scheiben komplett frei sind und der Motor bereits so warm ist, dass er nicht einmal in den ersten Minuten mehr Benzin verbraucht als normal. Im Winter gilt es natürlich auch, Kurzstrecken zu vermeiden.

Was die Heckscheibenheizungangeht, ist es sinnvoll diese zu Beginn der Fahrt einzuschalten, da sie dann den größten Nutzen bringen. Die Heckscheibenheizung sollte allerdings nur so lange an bleiben, wie die Scheibe auch tatsächlich beschlagen ist, danach ist sie ein überflüssiger Energieverbraucher.

Bei der Sitzheizung ist es ähnlich: Sie sollte abgestellt werden, sobald der Motor warm ist und die normale Heizung somit genug Wärme abgibt. Eine weitere Möglichkeit, die Scheiben vom Beschlag zu befreien ist die Klimaanlage, da sich der Beschlag bei kalter Luft schneller löst. Sonst sollte man allerdings sparsam mit der Klimaanlage umgehen, da sie auf längere Zeit viel Benzin verbraucht.

Vor allem im Winter ist es wichtig auf die richtige Beleuchtung zu achten, da das Sichtfeld durch Nebel oder dichtem Schneefall oft stark eingeschränkt wird. Jedoch verbraucht das Nebellicht noch einmal zusätzlich zu den normalen Scheinwerfern 0,2 Liter Sprit auf 100 Kilometer und ist somit alles andere als sparsam. Aus diesem Grund ist es sogar gesetzlich festgelegt, dass man die Nebelbeleuchtung nur bei einer Sichtweite unter 50 Metern nutzen sollte, hier gilt dann Geschwindigkeit 50 km/h.

Ein weiterer Punkt, bei dem man Energie sparen kann und somit auch die Umwelt entlastet, ist, keinen unnötigen Ballast mit zuführen. Jedoch zählen hierzu nicht nur der Dachkoffer, sondern auch Gegenstände unter den Sitzen, im Kofferraum oder auf den Ablagen. Wenn darauf geachtet wird, kann man sich einiges an Sprit sparen. Um das Durchdrehen der Reifen beim Losfahren zu vermeiden, reicht es einfach, weniger Gas zu geben - das entlastet nicht nur die Umwelt sondern schont auch die Reifen.

Eine ebenfalls beliebte, aber sinnlose Angewohnheit vieler Autofahrer: Den Motor auch im Stand laufen lassen. Dabei verursacht dies nicht nur einen hohen Schadstoffausstoß, sondern ist auch noch völlig überflüssig. Man kann schon Sprit sparen, wenn man den Motor nur für wenige Sekunden abstellt. Bei modernen Fahrzeugen muss man auch keine Bedenken haben, dass das Auto nicht mehr anspringt, so Experten

Wenn man all dies beachtet, kann man sich einiges an Sprit sparen, auf die Umwelt achten und man kommt sicher durch den Winter.

Quelle: www.tuev-sued.de

Quelle: rosenheim24.de

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