Unfall auf Westautobahn am Samstagabend

Mit Mercedes ins Schleudern geraten und überschlagen

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Salzburg - Ein Unfall hat sich am Samstagabend auf der A1 ereignet. Ein Mercedes-Fahrer verlor in der Hallwanger Kurve die Kontrolle über sein Auto. Das Auto geriet ins Schleudern und überschlug sich in der Böschung.

Es war kurz vor 18.30 Uhr als sich auf der Westautobahn von Wien kommend in Fahrtrichtung Salzburg ein spektakulärer Unfall ereignete.

Ein Mercedes E-Klasse aus dem Raum Völklabruck war auf der Westautobahn in einer Rechtskurve, der sogenannten Hallwanger Kurve, fahrend auf dem linken Fahrstreifen plötzlich ins Schleudern geraten. Das Auto drehte sich zweimal um die eigene Achse bis es dann in der angrenzenden rechten Fahrbahnböschung regelrecht einschlug, wie die Presseagentur Aktivnews von vor Ort berichtet.

In der angrenzenden Böschung überschlug sich der PKW anschließend und landete nach mindestens zwei Überschlägen auf dem Dach,  eingeklemmt zwischen Böschung und Leitschiene.

Großaufgebot an Rettungskräften

Unfallzeugen, die den spektakulären Unfall beobachtet hatten, alarmierten sofort die Rettungskräfte und versuchten zu den eingeklemmten Personen ins Innere des Autos vorzudringen. Doch das Fahrzeug war so in der Leitschiene verkeilt, dass sie keinen direkten Zugang zu den Opfern schaffen konnten.

Neben der freiwilligen Feuerwehr Hallwang, die mit 22 Einsatzkräften anrückte, wurde auch die Berufsfeuerwehr Salzburg mit einem Löschzug also 16 Einsatzkräften zum Einsatz alarmiert.

Das Rotkreuz entsendete den Notarzthubschrauber Christophorus 6, das Notarzteinsatzfahrzeug, den Einsatzleiter Rettungsdienst, drei RTW und zwei KTW zum Unfallort. Die Polizei rückte mit der zuständigen Sektorstreife an und die Autobahnmeisterei entsendete den Streckendienst.

Totalspeere der A1

Wegen des schweren Unfalls und der Rettungsarbeiten musste die Westautobahn für mehr als eine Stunde total gesperrt werden. Der Notarzthubschrauber war auf der Fahrbahn gelandet.

Um die Eingeschlossenen zu befreien, musste die Feuerwehr mit technischem Gerät die Frontscheibe des Fahrzeuges entfernen und so einen Zugang zu den Opfern schaffen.

Wie durch ein Wunder wurde lediglich eine Frau im Fahrzeug schwer verletzt; eine weitere Person erlitt Verletzungen unbestimmten Grad und eine Person blieb offensichtlich völlig unverletzt. Die Schwerverletzte wurde mit dem Notarzthubschrauber in das Universitätsklinikum Salzburg geflogen; die zweite verletzte Person mittels Rettungswagen ebenfalls ins Universitätsklinikum.

Kranbergung

Zur Bergung des verufallten Fahrzeuges musste der Abschlepper den Pkw mit dem Kran hinter der Leitschiene hervorheben und dann auf der Straße umdrehen. Am Fahrzeug entstand Totalschaden. Die Autobahnpolizei hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen.

Im Unfallbereich ist eine flexible Geschwindigkeitsbegrenzung installiert. Sie zeigte zum Unfallzeitpunkt 80 km/h an.

Noch vor wenigen Jahren ereigneten sich an selber Stelle viele schwere Unfälle. Bei einem der schwersten starben damals drei Menschen in ihrem Fahrzeug als es nach einer Kollision ausbrannte. Aber auch weitere Autofahrer verloren in der Kurve ihr Leben, weswegen mittels starrer Radarüberwachung das Tempo genaustens überwacht wird.

aktivnews

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