Bizarre Geschichte

Künstlerin sitzt auf Frachter vor Japans Küste fest

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Tokyo - Die britische Künstlerin Rebecca Moss befindet sich seit Mittwoch in einer bizarren Situation. Das Containerschiff, auf dem sie sich für ein Kunstprojekt befindet, sitzt nun auf hoher See vor Tokyo fest.

Eigentlich sollte sie für das Projekt "Twenty-three Days at Sea: A Travelling Artist Residency" der Access Gallery aus Vancouver 23 Tage auf dem Containerschiff Hanjin Geneva verbringen. Doch das kuriose Kunstprojekt, das die britische Künstlerin Rebecca Moss ausführte nahm am Mittwoch eine bizarre Wendung. 

Denn die Reederei, der das Schiff gehört ging bankrott und nun weigern sich sämtliche internationale Seehäfen, es bei sich anlegen zu lassen. Der Grund ist, dass die Pleite-Firma die Hafengebühren nicht mehr zahlen kann. Wie die Fachzeitschrift Llyod's List berichtet, zielt die Maßnahme jedoch auch darauf ab, den Gläubigern keinen Zugriff auf die Schiffe der Reederei zu geben.

Der Vancouver Sun berichtete Moss von ihrer Frustration über ihre Lage. Der Kapitän habe inzwischen angeordnet, Essen und Trinken zu rationieren. Moss selbst tweetete: "Kapitän und Mannschaft der Hanjin Geneva arbeiten hart. Ich frage mich, wie lange ich hier noch herumtreiben werde."

Dieser Tweet der Organisation "Marine Exchange" zeigt die Position des Schiffes:

Wegen der Insolvenz der südkoreanischen Reederei Hanjin Shipping sitzt auch der 366 Meter lange und 13 000 Container fassende Frachter "Hanjin Europe" in Hamburg fest. Laut Hanjin Deutschland-Chef Won dreht es sich dort um Außenstände in Höhe von rund 40 000 Euro.

hs

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Screenshot Twitter

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